Frankreich: Staatliche Videokonferenzlösung Visio verdrängt Zoom und Teams

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Frankreichs Regierung macht weitere Schritte in Sachen digitaler Souveränität. David Amiel, zuständig für den öffentlichen Dienst, hat die Marschrichtung vorgegeben. Bis 2027 sollen sämtliche staatlichen Dienste auf die Eigenentwicklung Visio umsteigen.

Das bedeutet im Umkehrschluss das Aus für Lösungen aus Übersee wie Microsoft Teams, Zoom oder Webex in den französischen Amtsstuben. Man will damit Abhängigkeiten reduzieren und die Kommunikation besser absichern. Die bisherige Zersplitterung der genutzten Software hat wohl nicht nur Sicherheitslücken begünstigt, sondern auch ordentlich Geld gekostet.

Der Dienst läuft bereits im Testbetrieb mit rund 40.000 regelmäßigen Nutzern und wird nun massiv ausgerollt. Vorreiter sind unter anderem das Forschungszentrum CNRS, die Krankenversicherung und das Verteidigungsministerium. Allein das CNRS plant, bis Ende März die Zoom-Lizenzen für seine Mitarbeiter und angeschlossenen Forscher durch die staatliche Alternative zu ersetzen. Technisch setzt man dabei komplett auf heimische Infrastruktur.

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