Flixor: Neuer Plex-Client startet als Public Beta für Android und Apple-Geräte

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Wer einen Plex Media Server im heimischen Netzwerk betreibt, greift oft zur offiziellen App oder zu bekannten Alternativen wie Infuse. Mit Flixor wirft nun ein weiterer Player seinen Hut in den Ring und startet in die öffentliche Beta-Phase. Die Macher positionieren die Anwendung als cineastische Lösung für Power-User, bei der das Design und die native Wiedergabe im Vordergrund stehen. Verfügbar ist die Software für iOS, macOS sowie Android, eine Version für tvOS befindet sich noch in der Entwicklung.

Das Ding klingt vielversprechend: Statt einer überladenen Oberfläche gibt es einen aufgeräumten Look, der an gängige Premium-Streaming-Dienste erinnert. Unter der Haube setzt Flixor auf native Player-Komponenten. Das soll für schnelles Direct Play sorgen, inklusive Unterstützung für HDR, Dolby Vision und Dolby Atmos. Transcoding soll so weit wie möglich vermieden werden. Auch bei der Suche will man punkten, diese soll Ergebnisse fast verzögerungsfrei liefern.

Interessant ist der Umgang mit Metadaten. Die App verlässt sich nicht allein auf den Plex Server, sondern zieht zusätzliche Informationen von Quellen wie TMDB, Trakt und MDBList heran. Das ermöglicht detailliertere Filteroptionen und eine optisch ansprechendere Darstellung der Sammlung. Wer seine Bibliothek gerne offline genießt, findet entsprechende Funktionen vor. Das Projekt ist Open Source und kommt laut Entwickler ohne Werbung aus. Voraussetzung für den Betrieb ist iOS 17, macOS 14 oder Android 10. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann hier starten. Hier findet ihr das GitHub-Repo, da die Reddit-Community.

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Hatte ich mal reingeschaut und reiche das mal an euch weiter. Scheint einen Blick wert zu sein, auch wenn mittlerweile ja Unmengen von Clients aufgeploppt sind, über die wir berichtet haben. Das Ganze scheint natürlich auch generativer KI geschuldet zu sein, denn Programmiermöglichkeiten werden nun fast jedem in die Hand gelegt.

Das offenbart aber auch ein Problem: Klar kann man schnell etwas klöppeln, was auch vielleicht so halbwegs läuft, doch wenn es an die Fehlersuche geht, kann dein LLM auch nicht immer helfen. Sprich: Man muss genau schauen, wie sich die Projekte entwickeln, vielleicht auch einmal schauen, was für Menschen da aktiv sind, wie es gepflegt wird, und und und. Denn ganz ehrlich: Klar macht das Ausprobieren oft Spaß, aber wenn es darauf ankommt, soll das Moped laufen. Da interessieren mich keine hübschen Webseiten mit fancy Grafiken und leeren Versprechen.

Und ansonsten? Mit Infuse (der Gold-Standard für Apple-Nutzer) bräuchte man eigentlich gar keine Server-Software mehr, auch VidHub kommt ohne aus. Wer aber Plex oder Jellyfin nutzt, hat mittlerweile eine Top-Auswahl. Und, na klar, vieles haben wir euch schon vorgestellt, schaut gerne auch da mal rein:

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