Flexibilität für die Hosentasche: Das SanDisk Extreme PRO Dual Drive im Test

6 months ago 7

In der Tech-Welt gibt es ja so einige „Brückentechnologien“. Adapter, Dongles, und allerlei Kabel, die uns den Übergang von einem Standard zum nächsten erleichtern sollen. Oftmals ist das eine eher unschöne, aber notwendige Phase. Besonders beim Thema USB-Anschlüsse ist das Chaos ja quasi vorprogrammiert: Der neue Laptop hat nur noch USB-C, der Rechner im Büro aber noch klassische USB-A-Buchsen und das Tablet will auch mal eben schnell mit Daten gefüttert werden. Genau für dieses alltägliche Dilemma hat SanDisk eine ziemlich pfiffige Lösung parat: das neue Extreme PRO Dual Drive.

Der Hersteller war so freundlich, mir für einen ausgiebigen Test die Variante mit 512 GB Speicher zukommen zu lassen. Nimmt man das Extreme PRO Dual Drive das erste Mal in die Hand, fällt sofort die hochwertige Verarbeitung auf. Hier knarzt nichts, hier wackelt nichts. Das Gehäuse besteht aus einem Guss aus mattem Metall, was dem Stick nicht nur eine edle Optik verleiht, sondern ihn auch ziemlich robust macht.

MerkmalSpezifikation
Verfügbare Kapazitäten 512 GB, 1 TB, 2 TB
Schnittstelle USB 3.2 Gen 2
Anschlüsse USB Type-C und USB Type-A
Datenübertragungsraten (Herstellerangabe) Lesen: bis zu 1.000 MB/s
Schreiben: bis zu 900 MB/s
Gehäuse Metall
Abmessungen 80 x 18,4 x 10,7 mm
Gewicht 23 g

Der Clou ist der Schwenkmechanismus. Statt einer fummeligen Kappe, die man ohnehin nach drei Tagen verliert, hat SanDisk hier eine drehbare Abdeckung verbaut, die wahlweise den USB-A- oder den USB-C-Anschluss freigibt. Der Mechanismus rastet mit einem zufriedenstellenden „Klick“ ein und schützt den jeweils ungenutzten Port vor Staub und dem alltäglichen Schlüsselbund-Abrieb in der Hosentasche. Apropos Schlüsselbund: Eine ausreichend große Öse ist ebenfalls vorhanden.

SanDisk verspricht Übertragungsraten, die man vor wenigen Jahren nur von internen SSDs kannte. Und tatsächlich, im Test enttäuscht das Laufwerk nicht. Angeschlossen an mein MacBook Air M1, kratzt der Stick schon ganz gut an den versprochenen Werten. Mit dem Blackmagic Disk Speed Test konnte ich Lesegeschwindigkeiten von knapp 813 MB/s und Schreibraten von rund 959 MB/s messen.

Was bedeutet das im Alltag? Große Dateien, wie etwa ein 10 GB großer Videoclip, werden in wenigen Sekunden übertragen. Auch das Arbeiten direkt vom Stick aus ist problemlos möglich, ohne dass es zu nervigen Rucklern kommt. Die Flexibilität, das Laufwerk ohne Adapter einfach zwischen meinem MacBook (USB-C) und dem Windows-PC (USB-A) auf dem Dachboden hin- und herzuwechseln, ist schon sehr komfortabel. Zusätzlich bietet SanDisk noch eine Software zur Passwortverschlüsselung an, die mit 128-Bit-AES-Verschlüsselung arbeitet.

Ist das SanDisk Extreme PRO Dual Drive also der perfekte USB-Stick? Er kommt verdammt nah ran. Die Kombination aus sehr guter Verarbeitung, schneller Performance und der nützlichen Dual-Lösung macht ihn zu einem praktischen Werkzeug für Kreative, Pendler und eigentlich jeden, der regelmäßig Daten zwischen verschiedenen Geräten bewegt.

Die von mir getestete 512-GB-Variante bietet mehr als genug Platz für die meisten Anwendungsfälle. Wer permanent doch größere Datenmengen mit sich herumträgt, kann auch zu den größeren Modellen mit 1 oder 2 TB greifen. Der Preis ist, gemessen an der Leistung und Qualität, absolut fair (512 GB = 72,9 9Euro / 1 TB = 125,99 Euro / 2 TB = 195,99 Euro).

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