Fitbit: Persönlicher Gesundheitscoach startet in Deutschland

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Fitbit rollt den persönlichen Gesundheitscoach breiter aus. Die Funktion bleibt in der Public Preview, erreicht aber deutlich mehr Nutzer und Sprachen. Sie läuft auf iOS und Android, sowohl mit dem Gratiskonto als auch mit Premium. Neu dabei sind insgesamt 37 Länder, unter anderem Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien, Niederlande, Belgien, Polen, Skandinavien, mehrere Länder in Osteuropa, dazu Brasilien, Mexiko, Indien, Indonesien, Malaysia, Südkorea, Japan und Taiwan.

Wer in einem der unterstützten Länder mit einem kompatiblen Konto unterwegs ist, bekommt den Coach nicht auf einen Schlag, sondern nach und nach in die Fitbit-App eingespielt. Das kann sich über einige Wochen ziehen, ein bisschen Geduld gehört also dazu. Es lohnt sich, ab und zu in der App nach neuen Hinweisen oder Kacheln rund um den Coach zu schauen.

Mit dem Ausbau hängt Fitbit noch eine Änderung an: VO2Max, früher unter dem Namen Cardio Fitness Score unterwegs, rutscht in die Public-Preview-Erfahrung hinein. Heißt: Einschätzungen zur eigenen Ausdauerleistung fließen direkter in die Empfehlungen des Coaches ein, anstatt nur als separater Wert in der App herumzuliegen. Wie tief das Ganze in der Praxis geht, muss sich im Alltag zeigen, gerade bei Leuten, die regelmäßig Laufen oder andere Ausdauersportarten tracken.

Ganz wichtig, einiges fehlt, hab mal eben geschaut. Im Bereich der Gesundheitsdaten lassen sich derzeit weder Blutzuckerwerte noch die Körpertemperatur erfassen und nachverfolgen. Auch das manuelle Bearbeiten von Schlafsitzungen und den dazugehörigen Daten funktioniert in der Preview noch nicht. Beim Sport gibt es ebenfalls Einschränkungen, denn die erweiterten Laufmetriken für Nutzer der Pixel Watch 3 und 4 fehlen komplett.

Wer gerne mit Freunden trainiert oder sich über die Bestenliste motiviert, muss auf einiges verzichten. Die sozialen Funktionen wie Freunde, Gruppen, Ranglisten und Nachrichten sind nicht implementiert. Gleiches gilt für die Anzeige von Abzeichen, egal ob neu errungen oder aus der Vergangenheit. Das Teilen von Workouts in sozialen Netzwerken oder mit Freunden klappt ebenfalls nicht.

Weitere Lücken gibt es beim Export von TCX-Dateien aus den Trainingsübersichten. Eltern können außerdem nicht zur Kinderansicht wechseln, um die Daten der verknüpften Kinderkonten einzusehen. Die Aria Air lässt sich nicht mit der Preview-Version synchronisieren, wobei das Gewicht manuell eingetragen werden kann. Alternativ springt man einfach zurück zur Standardversion, um die Synchronisation durchzuführen.

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