FineTune 1.5 für macOS: Lautstärke im Griff, auch bei leisen Pegeln

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FineTune hatte ich euch erst im Januar vorgestellt. Ein Open-Source-Lautstärkemixer für macOS, der eure Apps separat regelt. Tolles Ding. Seitdem war der Entwickler nicht untätig und hat zahlreiche Verbesserungen bereitgestellt. Die Software hat nun ein Update auf Version 1.5.0 bekommen.

An Bord ist die neue Loudness Compensation. Hintergrund: Bei leiser Lautstärke nimmt das Gehör Tiefen und Höhen schlechter wahr, der Klang wirkt schnell dünn. Der Entwickler beschreibt es so: FineTune nutzt dafür jetzt die ISO 226:2023 Kurven und passt den Frequenzgang abhängig von der eingestellten Lautstärke an.

Das Ganze läuft pro App und pro Gerät, ist aber standardmäßig aus und liegt hinter einem einzigen Schalter in den Einstellungen. Dazu gibt es eine Loudness-Equalization, die das Signal mit einer K-gewichteten RMS Messung nach ITU-R BS.1770 auswertet und mit einem weichen Kompressor in Richtung Ziel-Lautstärke schiebt. Ziel, weniger Lautstärkesprünge beim Wechsel von Apps und Inhalten.

Neu ist auch eine eigene Steuerung für Systemtöne. Die Lautstärke von macOS-Alerts und Benachrichtigungen lässt sich direkt in FineTune regeln, die App holt sich den Status regelmäßig aus den macOS-Systemeinstellungen und passt ihn an. Praktisch, wenn Musik leise laufen soll, Systemtöne aber nicht untergehen oder umgekehrt.

Für Nutzer von USB-DACs oder anderen Ausgabegeräten ohne Hardware-Lautstärkeregelung gibt es eine Software Device Volume Funktion. FineTune setzt dann direkt im Signalpfad an und bietet einen eigenen Lautstärkeregler für solche Geräte. Die Option ist aus Sicherheitsgründen deaktiviert, um keinen Ärger mit vorhandenen Hardware-Reglern zu haben, sie lässt sich aber in den Einstellungen aktivieren.

Bei den Verbesserungen fällt vor allem der EQ-Bereich auf. Nutzer können jetzt eigene EQ-Presets pro Gerät anlegen, umbenennen und löschen. Die AutoEQ Oberfläche wurde überarbeitet, flacheres Layout, kleine Schalter, die Suche und das Durchstöbern von Profilen wirkt aufgeräumter. Namen von Presets lassen sich direkt bearbeiten, Löschen ist sichtbarer gelöst, was die Bedienung etwas klarer macht.

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