FE File Explorer für iOS und iPad: Dateimanager, Multimedia-Player und Transfer-Tool

8 months ago 8

Wer seine Dateien über verschiedene Plattformen hinweg verwalten möchte, kennt die Herausforderung. Mit dem FE File Explorer gibt es eine Lösung, die auf macOS, iOS, Android und sogar tvOS funktioniert. Der Dateimanager ermöglicht nicht nur den Zugriff auf den lokalen Speicher, sondern bindet auch Computer, NAS-Systeme und Cloud-Speicher nahtlos ein. Klingt ja alles erst einmal schön und gut. Vorab sei erwähnt, dass auf der Mac-Plattform derzeit anders priorisiert wird, da bieten die Entwickler mit Owlfiles Besseres an.

Unter Android nutze ich den MixPlorer und auf macOS Forklift – iPad und iPhone kennen bisher eher Documents oder das neulich vorgestellte FileBrowser Pro. Gutes Zeug. Dennoch habe ich mir den FE File Explorer mal angeschaut. Grundsätzlich ein toller Dateimanager auf iPad und iPhone, wobei kurioserweise das Andocken an den Google Drive fehlt. Da hat der FileBrowser Pro die Nase vorn.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Dateien zwischen beliebigen Quellen zu verschieben. Ob von der Dropbox auf das Synology-NAS oder vom Windows-PC auf das iPhone – der Transfer funktioniert direkt und ohne Umwege. Dabei unterstützt die Software alle gängigen Protokolle wie SMB/CIFS, WebDAV, FTP und SFTP. Die Anbindung von Cloud-Diensten wie Dropbox, OneDrive und Box ist ebenfalls integriert (mit der Google-Drive-Ausnahme).

Was auch möglich ist – und das ist immer so mein Haupt-Testfall, das ist das Synchronisieren von Cloud- oder Netzwerkordnern. Ich mag das einfach, wenn ich alles dabei habe und nicht aus der Cloud oder von irgendeinem Service streamen muss. Erwähnen muss ich hier aber, dass es bei den Dateien / Ordnern keine Filter gibt – friss oder stirb.

Allerdings muss ich hier eine Lanze für den FE File Explorer brechen, denn in „meiner“ Paradedisziplin Synchronisation ist er einfach besser als der FileBrowser Pro, der bei der Synchronisation von rund 20.000 Dateien Musik einfach irgendwann abbricht, obwohl er anhaltenden Sync meldet. Das ist schlecht.

Für den schnellen Dateiaustausch zwischen iOS- und Android-Geräten steht die Nearby-File-Transfer-Funktion zur Verfügung. Die Dateiverwaltung selbst gestaltet sich übersichtlich: Sortierung nach Datum, Name oder Typ ist möglich, auch das Verschieben per Drag-and-Drop wird unterstützt. Das Übliche eben.

Bei den Multimedia-Funktionen zeigt sich der FE File Explorer von seiner starken Seite. Video-Formate wie MOV, MP4, MKV oder RMVB werden ebenso wiedergegeben wie Musikdateien in MP3, FLAC oder APE. Auch CUE-Sheets und M3U-Playlisten versteht die Software. Bei Fotos werden neben den üblichen JPG- und PNG-Formaten auch RAW-Dateien wie CR2, NEF oder ARW unterstützt. Dennoch erwähnenswert: Der FileBrowser Pro kann da mehr, nämlich das temporäre Übergeben an eine bestimmte Video-App.

Fazit: Der FE File Explorer überzeugt grundsätzlich durch seine Vielseitigkeit und die breite Plattform-Unterstützung. Die Kombination aus Dateimanager, Multimedia-Player und Transfer-Tool macht ihn zu einer praktischen Komplettlösung. Mit 5,99 Euro ist es eine fair bepreiste App.

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