
Das neue Fairphone 6 zeigt offensichtlich, wie ein nachhaltiges Smartphone im Jahr 2025 aussehen kann. Der Hersteller setzt laut iFixit bei seinem aktuellen Modell auf eine durchdachte Konstruktion, die Reparaturen zum Kinderspiel macht. Der erste Blick ins Innere des Geräts offenbart eine aufgeräumte Struktur. Nach dem Lösen von zwei T5 Torx-Schrauben lässt sich die Rückseite abnehmen. Der Akku wird von vier Schrauben und einem Flexkabel gehalten, ganz ohne störenden Klebstoff. Die Austauschzeit liegt bei etwa zwei Minuten, so die Bastel-Freaks.
Das Display? Der Austausch erfolgt nach dem Lösen von acht Schrauben. Auch hier verzichtet Fairphone auf Klebstoffe, was sich allerdings in der IP55-Zertifizierung niederschlägt. Die modulare Bauweise setzt sich bei den weiteren Komponenten fort. Der USB-C-Anschluss lässt sich ebenso unkompliziert tauschen wie die Kameras, heißt es. Die 50-Megapixel-Hauptkamera und die Ultraweitwinkel-Kamera sind einzeln austauschbar.
Die Mainboard-Konstruktion nutzt Federkontakte statt zusätzlicher Stecker und Schrauben. Das vereinfacht die Struktur und reduziert potenzielle Schwachstellen. Einzig die geklebten Kontaktflächen könnten Reparaturen des Ein-/Aus-Schalters etwas kniffliger gestalten. Was iFixit abschließend sagt? Mit seiner konsequenten Ausrichtung auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit erhält das Fairphone 6 die Bestnote auf der Reparierbarkeits-Skala. Es ist ein Smartphone, das sich dem Trend zur geplanten Obsoleszenz entgegenstellt. 10 von 10 Punkten bezüglich der Reparierbarkeit.
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6 months ago
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