Facebook: „Anstupsen“ soll ein Comeback feiern

4 months ago 5

Viele dürften es mittlerweile vergessen haben, aber es ist noch da: das „Anstupsen“. Diese Funktion im sozialen Netzwerk Facebook erlaubt es, einen anderen Nutzer nicht mit einer Nachricht zu kontaktieren, sondern sozusagen mit einem digitalen Stupser auf sich aufmerksam zu machen. Früher prangte diese Funktion auch direkt in der Profilübersicht, ähnlich prominent wie die Buttons für Freundesanfragen und die Nachrichten. Und laut einem neuen Post von Facebook möchte man dem Anstupsen zu einem Comeback verhelfen.

StudiVZ, das frühere deutsche Abziehbild von Facebook, imitierte das Anstupsen in Form des „Gruschelns“. Facebook will das Anstupsen jedenfalls zurück in die Nutzerprofile hieven. Noch sehe ich persönlich aber nichts davon. Obendrein gibt es unter facebook.com/pokes eine Übersicht zu Stupsereien zwischen euch und euren Kontakten. Ähnlich wie bei Snapchat kann man sogar Strähnen erreichen, wenn man einander wiederholt anstupst.

Das Anstupsen ist eigentlich eine recht sinnfreie Funktion, die in den Anfangstagen von Facebook zum Beispiel gerne mal für lose Kontaktaufnahmen oder auch Flirtversuche genutzt worden ist. Schließlich kann man damit nicht wirklich etwas mitteilen, der angestupste Nutzer bekommt halt eine Benachrichtigung, dass er angestupst worden ist. Woher Metas neu entfachtes Interesse rührt, die Funktion wieder mehr in den Vordergrund zu rücken, bleibt offen.

Eventuell hofft Meta, dass jüngere Nutzer an dem verspielten Anstupsen Gefallen finden. Ob der Plan aufgeht, muss die Zeit zeigen.

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