
Die Europäische Kommission hat neue Leitlinien zum Schutz von Minderjährigen im Netz sowie einen Prototyp für eine Altersverifizierungs-App vorgestellt. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen mehr Sicherheit und Privatsphäre auf Online-Plattformen zu bieten, etwa durch den Schutz vor Suchtmechanismen, Cybermobbing und unerwünschtem Kontakt. Die Empfehlungen sehen unter anderem vor, dass Accounts von Minderjährigen standardmäßig privat sind, Funktionen wie „Streaks“ oder Lesebestätigungen deaktiviert werden und Jugendliche leichter Kontrolle über empfohlene Inhalte erhalten.
Die neue Altersverifizierungs-App, zu der es ab sofort eine Blaupause gibt, soll es Nutzern ermöglichen, ihr Alter sicher nachzuweisen, etwa beim Zugriff auf Erwachsenen-Inhalte, ohne dass weitere persönliche Daten preisgegeben werden. Die App wird zunächst in Ländern wie Dänemark, Frankreich, Griechenland, Spanien und Italien getestet und kann später auch in die geplante europäische eID integriert werden.
Die Maßnahmen sind Teil der Digital Services Act-Strategie. Mal sehen, wie sich die Lösung im ersten Test schlägt und wann man final damit rechnen kann.
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6 months ago
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