EU untersucht Shein wegen Verstößen gegen das Gesetz über digitale Dienste

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Das hat sich abgezeichnet. Die Europäische Kommission hat ein Verfahren gegen Shein eingeleitet. Im Fokus stehen das suchterzeugende Design, die mangelnde Transparenz der Empfehlungssysteme und der Verkauf illegaler Produkte. Besonders problematisch sind Inhalte, die sexuellen Kindesmissbrauch darstellen könnten, wie kinderähnliche Sexpuppen.

Die Untersuchung beleuchtet, wie Shein den Verkauf solcher Produkte in der EU einschränken will. Auch die Gestaltung des Dienstes, die Nutzer durch Belohnungen anlockt, wird laut der Politiker kritisch betrachtet. Diese Mechanismen könnten das Wohlbefinden der Nutzer beeinträchtigen und den Verbraucherschutz gefährden, heißt es.

Ein weiterer Punkt sei die Transparenz der Empfehlungssysteme. Shein muss offenlegen, welche Parameter genutzt werden, um Inhalte vorzuschlagen. Nutzer sollen zudem eine Option haben, die nicht auf Profilerstellung basiert.

Die Kommission wird nun Beweise sammeln und hat die Möglichkeit, Maßnahmen zu ergreifen, falls Shein die Vorschriften nicht einhält. Die Dauer der Untersuchung ist unklar und hängt von der Komplexität des Falls und der Kooperation von Shein ab.

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