
Es gibt Neuigkeiten zum Thema mobile Erreichbarkeit im Ausland, denn die Europäische Kommission strebt eine Erweiterung der bekannten „Roam Like at Home“-Regelung an.
Der Vorschlag sieht vor, Verhandlungen mit den Partnern im Westbalkan aufzunehmen, um diese in das EU-Roaming-Gebiet zu integrieren. Konkret geht es dabei um Albanien, Bosnien und Herzegowina, das Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien sowie Serbien. Sobald entsprechende Abkommen geschlossen sind und die rechtlichen Rahmenbedingungen angeglichen wurden, sollen Roamingaufschläge der Vergangenheit angehören.
Das bedeutet, dass Nutzer bei Reisen zwischen der EU und diesen Ländern ihre heimischen Tarife für Anrufe, SMS und mobile Daten nutzen können, ohne draufzuzahlen. Dies gilt in beide Richtungen, entlastet also sowohl Bürger aus dem Westbalkan als auch Reisende aus der EU. Bisherige Lösungen basierten oft auf freiwilligen Verpflichtungen einzelner Betreiber, die bereits für reduzierte Kosten sorgten. Der neue Vorstoß soll nun eine nahtlose Konnektivität ohne Zusatzkosten sicherstellen und baut auf dem Wachstumsplan 2023 für die Region auf.
Bevor es soweit ist, muss der Rat der Kommission das Mandat für die Gespräche erteilen. Im Anschluss folgen bilaterale Verhandlungen mit jedem der genannten Länder. Ein erfolgreicher Abschluss dieser Gespräche wäre ein weiterer Schritt zur Integration der Westbalkan-Staaten in den EU-Binnenmarkt noch vor einem tatsächlichen Beitritt.
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1 week ago
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