EU priorisiert Drohnenabwehr bis 2026

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Nach den Vorstellungen der EU-Kommission soll die Europäische Union bis 2030 deutliche Fortschritte in der Verteidigung erzielen. Vorrang hat zunächst der Aufbau einer europäischen Drohnenabwehr. Erste Systeme sollen bis Ende 2026 einsatzbereit sein.

Für die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit wurden Europas Schuldenregeln gelockert und milliardenschwere EU-Kredite in Aussicht gestellt. Hintergrund sind die wachsende Bedrohung durch Russland und der Druck aus den USA, dass die Nato-Staaten mehr Geld für ihre Verteidigung ausgeben.

Polnische Einsatzkräfte im September 2025 an der Absturzstelle einer russischen Drohne, die in Polens Luftraum eingedrungen war

Polnische Einsatzkräfte im September 2025 an der Absturzstelle einer russischen Drohne, die in Polens Luftraum eingedrungen war

Foto: Andrzej Jackowski / EPA

In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit dem Rüstungsexperten Dr. Max Mutschler vom Bonn International Center for Conflict Studies. Mutschler warnt, dass Europa trotz der jüngsten Ankündigungen noch immer nicht die richtigen Schritte unternehme, um der russischen Bedrohung wirksam zu begegnen: »Welche Waffensysteme brauchen wir überhaupt, welche Art von Verteidigungspolitik betreiben wir, wie soll unsere Abschreckung angelegt sein – das ist eine Diskussion, die führen wir zu wenig.«

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