EU-Plan: 140 Mrd. für Kiew aus Reserven

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Nehmen die EU-Länder neue Schulden für die Ukraine auf?

03.10.2025, 20:52Lesezeit: 5 Min.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen traf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kopenhagen.

140 Milliarden Euro von der russischen Zentralbank für Kredite an Kiew, abgesichert von den EU-Staaten? Mit diesem Vorschlag macht sich Kommissionspräsidentin von der Leyen nicht nur Freunde.

Es erscheint auf den ersten Blick einleuchtend: Russland muss für seinen Angriff auf die Ukraine bezahlen, und wenn die EU Zugriff auf russisches Geld hat, sollte sie es nutzen, um der Ukraine unter die Arme zu greifen. Dieser Gedanke steckt hinter dem schon länger diskutierten Vorschlag, auf die in der EU eingefrorenen russischen Zentralbankguthaben zuzugreifen und für Hilfe an Kiew zu nutzen. Bisher wurde die Idee wegen schwerer juristischer Bedenken aber immer verworfen.

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