EU-Kommission verlangt von X Datensicherung zu Grok bis Ende 2026

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Die Europäische Kommission macht Druck auf Elon Musks Plattform X. Man hat das Unternehmen angewiesen, alle internen Dokumente und Daten rund um den KI-Chatbot Grok bis zum Ende des Jahres 2026 aufzubewahren. Ein Kommissionssprecher bestätigte die Anordnung am Donnerstag in Brüssel. Auslöser war unter anderem die Kritik an der Verbreitung von Nacktbildern und Darstellungen von Kindern, die ohne Zustimmung auf der Plattform kursierten. Die Kommission weitet damit eine bestehende Anordnung aus dem Vorjahr aus, bei der es bereits um Algorithmen und illegale Inhalte ging.

Thomas Regnier, Sprecher der Kommission, stellte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters klar, dass X nichts löschen darf. Es bestehen Zweifel an der Compliance, weshalb man im Bedarfsfall Zugriff auf die Unterlagen benötigt. Das Ganze bedeutet aktuell noch keine neue formelle Untersuchung im Rahmen des Digital Services Act (DSA). Es geht erst einmal darum, Beweise zu sichern, falls die Behörde diese später explizit anfordert.

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