Erst Wachstumsrekord gefeiert, dann zu teuer: Musk rudert bei Grok Bot zurück

3 days ago 11

SpaceX schränkt offenbar die Nutzung seines KI-Agenten Grok Bot ein. Laut Telegraph waren die Kontingente mehrerer Nutzer am Wochenende plötzlich nur noch halb so groß. Elon Musk antwortete am Sonntag auf X auf die Klagen: "Die Kosten für den Betrieb von Grok Bot waren gemessen am Umsatz auf Dauer zu hoch." Eine Kürzung bestätigte er nicht, seine Aussage deutet aber darauf hin. Ein Nutzer musste tagelang auf neues Kontingent warten. Musk fragte ihn, ob ein größeres Abo zu teuer sei.

Der Grok Bot bedient Webseiten, beantwortet E-Mails und loggt sich in Konten ein, also ähnlich wie Metas Muse, OpenAIs Dot oder Anthropics Claude Duet. Das Kontingent teilt er sich mit Grok und der Programmier-Plattform Cursor. Vor knapp zwei Wochen hatte Musk ihn laut Forbes als sein am schnellsten wachsendes Produkt gelobt. SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell nannte für Anfang Oktober 800.000 zahlende Nutzer pro Woche. Das waren mehr als doppelt so viele wie im Vormonat.

Auch OpenAI und Anthropic schränken die Nutzung ihrer Flatrates ein: OpenAI legt ab Dezember die Kontingente von Codex und Chat zusammen und unterbindet das Account-Hopping. Laut Anthropic kostet ein Agent vier- bis 15-mal so viel wie ein einfacher Chat.

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