ERP-Software per KI-Chat entwickeln: Nuclos 5 macht‘s möglich

6 days ago 10

Volle KI-Unterstützung bei absoluter Prozesskontrolle und maximaler Datensouveränität

Mit Nuclos 5 bringt Novabit eine neue Generation seiner Open-Source-Low-Code-Plattform auf den Markt. Der integrierte KI-Agent Nuclosian ermöglicht es, komplexe ERP-Anwendungen im Dialog zu konfigurieren. Das kann die Entwicklungszeiten für ein individuelles ERP von mehreren Wochen auf wenige Tage verkürzen und gewährleistet zugleich die volle Kontrolle über Prozesse, Anwendungen und Daten.

Eine neue Urlaubsverwaltung aufsetzen, einen Genehmigungsprozess anpassen oder zusätzliche Datenfelder in eine bestehende ERP-Anwendung integrieren: Was bislang häufig aufwendige Abstimmungen zwischen Fachabteilungen und IT erforderte, soll künftig im direkten Chat mit einer KI möglich sein.

Der KI-Agent Nuclosian, der ab sofort den bewährten ERP-Baukasten Nuclos aus dem Hause Novabit ergänzt, nimmt fachliche Anforderungen in natürlicher Sprache entgegen, entwickelt daraus ein Umsetzungskonzept und konfiguriert die gewünschten Funktionen direkt in der ERP‑Anwendung. Der Agent kann ab sofort sieben Tage kostenlos getestet werden.

Das Ziel: Unternehmen können ihre Geschäftsprozesse schneller, einfacher und günstiger digitalisieren und anpassen, ohne dafür jedes Mal umfangreiche Entwicklungsprojekte anstoßen zu müssen. Gleichzeitig bleiben die erzeugten Anwendungen transparent, manuell veränderbar und unter der Kontrolle des Unternehmens.

Vom Prompt zur ERP-Anwendung: So funktioniert Nuclosian

ERP-Systeme bilden häufig komplexe, unternehmensspezifische Abläufe ab. Neue Anforderungen umzusetzen, bedeutet deshalb traditionell erheblichen Abstimmungs- und Entwicklungsaufwand. Selbst kleine Änderungen erfordern oft mehrere Beteiligte mit IT-Background und zahlreiche Iterationen. Nuclos 5 setzt hier auf die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI. Über eine integrierte Chat-Schnittstelle können Anwender beschreiben, welche Funktion sie benötigen.

Keine Blackbox: Vor dem Anlegen neuer Funktionen – hier einer Reklamationsverwaltung – holt der KI-Agent Nuclosian die Freigabe des Nutzers ein. | Bild: Novabit

Ein Beispiel: Ein Fachanwender möchte eine Urlaubsverwaltung erstellen. Statt zunächst eine detaillierte technische Spezifikation auszuarbeiten, schildert er Nuclosian einfach seine Anforderungen. Der KI-Agent stellt gezielte Rückfragen, konkretisiert gemeinsam mit dem Anwender die benötigten Funktionen und schlägt ein Umsetzungskonzept vor.

Nach der Abstimmung übernimmt Nuclosian die Konfiguration innerhalb der Plattform. Auch nachträgliche Änderungen, etwa zusätzliche Datenfelder oder Anpassungen bestehender Abläufe, lassen sich per Chat anstoßen.

Damit wird die Gestaltung individueller ERP-Prozesse auch für Fachanwender ohne Programmierkenntnisse zugänglicher. Die IT wird entlastet und kann sich stärker auf komplexe Anforderungen, Architektur und Qualitätssicherung konzentrieren.

Wenn aus Wochen plötzlich Tage werden

Wer schon einmal ein ERP-System anpassen musste, weiß: Selbst kleine Änderungen können erstaunlich viel Zeit kosten. Eine zusätzliche Funktion, ein neuer Workflow oder ein weiteres Datenfeld müssen spezifiziert, umgesetzt und getestet werden. Mit Nuclosian soll ein großer Teil dieses Aufwands wegfallen.

Wie groß der Unterschied sein kann? Laut Novabit lassen sich Anpassungen und Neuentwicklungen so fünf- bis zehnmal schneller umsetzen. Der Entwicklungs- und Anpassungsaufwand soll dadurch um bis zu ein Drittel sinken. Bei einem typischen Enterprise-Projekt soll die erste Projektphase bereits nach 30 Tagen abgeschlossen sein.

Interessant ist außerdem, dass die KI nicht nur beim Aufbau neuer Anwendungen auf Kundenseite zum Einsatz kommt. Novabit selbst lässt KI-Agenten bereits intern Support-Tickets auswerten, Fehler analysieren und bei der Behebung von Bugs helfen. Die Technologie soll also nicht nur die Entwicklung beschleunigen, sondern auch die laufende Betreuung der Software erleichtern.

KI ohne Blackbox: Die Kontrolle bleibt beim Menschen

So viel Automatisierung wirft eine entscheidende Frage auf: Wie behalten Unternehmen die Kontrolle über ihre Software, wenn zunehmend KI-Agenten an deren Entwicklung beteiligt sind?

Novabit verfolgt einen Ansatz, bei dem die KI nicht zum undurchsichtigen Entscheider wird. Die von Nuclosian erzeugten Konfigurationen bleiben für Menschen lesbar, nachvollziehbar und manuell bearbeitbar. Entwickler können die Ergebnisse kontrollieren, verändern und bei Bedarf vollständig ohne KI weiterarbeiten. Die KI-Unterstützung lässt sich jederzeit abschalten, ohne dass dadurch die Möglichkeit zur Wartung und Weiterentwicklung der Anwendung verloren geht.

Nuclosian ist damit weniger ein autonomer Entwickler als vielmehr ein Assistent, der zeitaufwendige Aufgaben übernimmt, ohne den Menschen aus dem Prozess zu nehmen.

Dieser Ansatz unterscheidet sich von Lösungen, bei denen Anwender ausschließlich über eine KI-Schnittstelle auf die erzeugten Funktionen zugreifen können. Bei Nuclos bleibt die zugrunde liegende Anwendung unabhängig von der KI nutz- und anpassbar.

Cloud oder On-Premise: Datensouveränität als zentraler Bestandteil

Neben Transparenz und Kontrollmöglichkeiten spielt der Schutz sensibler Unternehmensdaten eine entscheidende Rolle. Gerade bei ERP-Anwendungen, die geschäftskritische Prozesse und vertrauliche Informationen verarbeiten, ist die Wahl der KI-Infrastruktur von besonderer Bedeutung.

Nuclos 5 bietet Unternehmen dafür verschiedene Betriebsmodelle. Die Plattform kann sowohl in der Cloud als auch auf eigener Infrastruktur betrieben werden.

Beim Cloud-Betrieb setzt Novabit auf Hosting in Deutschland unter Einhaltung der DSGVO. Für Enterprise-Kunden gibt es zudem vertragliche Zusicherungen, dass ihre Daten nicht zum Training von KI-Modellen verwendet werden.

Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist die Trennung zwischen Entwicklungs- und Produktivumgebung. Während die KI in der Entwicklungsumgebung bei der Konfiguration unterstützt, kann die produktive ERP-Anwendung vollständig abgeschottet und ohne externe Verbindung betrieben werden.

Wenn sich die Software dem Unternehmen anpasst

ERP-Systeme sollen Geschäftsprozesse vereinfachen. In der Praxis müssen sich Unternehmen aber häufig erst einmal an die Vorgaben ihrer Software anpassen.

Nuclos verfolgt den umgekehrten Ansatz. Statt fertige Abläufe vorzugeben, lässt sich die Plattform auf die individuellen Prozesse eines Unternehmens zuschneiden. Das war bislang allerdings mit einem gewissen – wenn auch im Branchenvergleich geringen – Konfigurationsaufwand verbunden.

Genau hier kommt Nuclosian ins Spiel. Der KI-Agent vereinfacht es, individuelle Anwendungen zu erstellen und anzupassen. Was früher über technische Spezifikationen und manuelle Konfiguration lief, lässt sich nun weitgehend im Gespräch mit einer KI erledigen.

Spannend daran ist vor allem die Kombination: Die KI hilft bei der Erstellung der Software, die fertige Anwendung bleibt aber unabhängig von ihr nutzbar. Unternehmen müssen also nicht dauerhaft auf den KI-Agenten zurückgreifen, nur weil sie ihn bei der Entwicklung eingesetzt haben.

Nuclos 5 testen: Von der Anforderung zur fertigen ERP-Anwendung

Wie wird aus einer natürlichsprachlichen Beschreibung eine funktionierende ERP‑Anwendung? Und wie lassen sich bestehende Geschäftsprozesse mithilfe von Nuclosian schneller anpassen? Erleben Sie, wie Nuclos 5 die KI-gestützte Entwicklung individueller ERP-Anwendungen ermöglicht und dabei die Kontrolle über Prozesse und Daten bewahrt.

Jetzt sieben Tage lang kostenlos testen.

Über Novabit: Die Novabit Informationssysteme GmbH entwickelt seit 2000 individuelle ERP-Lösungen auf Basis der Open-Source-Low-Code-Plattform Nuclos. Das Unternehmen mit Sitz in Sauerlach bei München betreut Kunden vom Mittelstand bis zu multinationalen Konzernen sowie Behörden und Organisationen unterschiedlicher Branchen.

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