Elektroflitzer von Cupra vorgestellt: Cupra Raval und Facelift für den Cupra Born

1 week ago 3

CUPRA Raval VZ in Manganese Matt

Cupra hat in dieser Woche gleich zwei neue Elektromodelle vorgestellt: Vom Cupra Born hat man ein umfassendes Facelift präsentiert, während der neu vorgestelltem Cupra Raval sich als neues und kompaktes Einstiegsmodell der Marke präsentiert.

Der vollelektrische Cupra Raval positioniert sich mit knapp vier Metern (4,04 Meter Länge) als Stadtflitzer, der sich aber auch für längere Fahrten eignen soll. Das Fließheckmodell basiert auf der neuen MEB+-Plattform und wird komplett in Spanien designt, entwickelt sowie produziert. Ein straßennahes, tiefes Fahrwerk sowie eine optimierte Federung sollen für elektrischen Fahrspaß sorgen. Der Kompaktwagen mit einem Radstand von 2,6 Metern misst 4,046 Meter Länge, 1,784 Meter Breite sowie eine Höhe von 1,518 Metern und fasst ein Kofferraumvolumen von 441 Litern.

Es gibt verschiedene Konfigurationen für den Motor sowie die verbaute Batterie: Die Einstiegsversion setzt auf einen Motor mit 85 kW bzw. 116 PS und man verbaut ein LFP-Akku mit einer Kapazität von 37 kWh, welche gemäß WLTP für Reichweiten von bis zu 300 Kilometern ausreichen soll. Bei den Reichweitenangaben handelt es sich noch um vorläufige Werte.

Geladen wird hier mit 11 kW (AC) bzw. mit bis zu 50 kW (DC). Die Spitzenversion, der Cupra Raval VZ, verfügt über eine Leistung von 166 kW bzw. 226 PS. Hier setzt man auf einen NMC-Akku mit 52 kWh, die für etwa 380 Kilometer ausreichen sollen. Im schwächer motorisierten Endurance-Modell (115 kW/211 PS) sind hier gemäß WLTP zwischen 413 und 444 Kilometern drin. Die Endurance- oder VZ-Variante laden mit bis zu 105 kW (DC). Innerhalb von 24 Minuten soll man so von 10 auf 80 Prozent nachladen können.

Variante Motor Batterie (netto) Reichweite Laden Dauer
Raval 85 kW (116 PS) 37 kWh (LFP) rund 300 km 11 kW AC oder 50 kW DC TBC
Raval Plus 99 kW (135 PS) 37 kWh (LFP) rund 300 km 11 kW AC oder 88 kW DC 23 Minuten (10–80 %)
bei 88 kW DC
Endurance 155 kW (211 PS) 52 kWh (NMC) 413–444 km 11 kW AC oder 105 kW DC 24 Minuten (10–80 %)
bei 105 kW DC
VZ 166 kW (226 PS) 52 kWh (NMC) 379–381 km 11 kW AC oder 105 kW DC 24 Minuten (10–80 %)
bei 105 kW DC

Der Cupra Raval verfügt über Vehicle-to-Load (V2L) und erlaubt die Stromversorgung externer Geräte.

Der Raval verfügt über diverse Assistenzsysteme. Eine Innenraumkamera überwacht die Müdigkeit der Person am Steuer, während der neue Travel Assist und der neue Emergency Assist halbautonome Unterstützung bieten. Mittels Intelligent Park Assist kann das Fahrzeug automatisch in parallele oder senkrechte Parklücken manövrieren. Für zusätzlichen Komfort soll Remote Park Assist sorgen, was ein Einparken per Smartphone auf engem Raum erlaubt.

Verfügbar ist eine Top-View-Kamera für 360-Grad-Ansicht. Rear Traffic Alert erkennt beim Rückwärtsfahren herannahende Fahrzeuge, um Kollisionen zu vermeiden.

In puncto Bedienelementen setzt man auf ein 10,25 Zoll (ca. 26 cm) großes, virtuelles Cockpit sowie ein 12,9 Zoll (ca. 33 cm) großes Infotainment-System. Unter der Haube setzt man da auf Android, was zahlreiche Apps des Ökosystems, etwa Spotify oder auch YouTube (im parkenden Zustand) erlaubt. Das Fahrzeug verfügt neben digitalen Elementen über physische Tasten sowie taktile Bedienelemente am Lenkrad. Die Klima- und Infotainment-Schnittstellen sind in der freischwebenden Mittelkonsole vereint. Verbaut sind zudem zwölf Lautsprecher von Sennheiser mit 475 Watt und Ambeo-Technologie.

Ansonsten: Es gibt eine kabellose Ladefunktion mit 15 Watt für Smartphones sowie diverse USB-C-Anschlüsse. Die zwei USB-C-Anschlüsse hinten erlauben eine Gesamtleistung von bis zu 90 Watt. Es gibt einen Digital Key. Optional (mit Paket) ist der Cupra Raval mit Matrix-LED-Scheinwerfern sowie beleuchteten Türgriffen und beleuchtetem Cupra-Logo erhältlich.

Der Cupra Raval wird noch im Sommer 2026 auf den Markt kommen. Einstiegspreis sind 25.950 Euro.

CUPRA Born VZ

Der Cupra Born war das erste vollelektrische Modell der Marke. Jener ist im etwas größeren Kompaktsegment angesiedelt, bringt mehr Reichweite sowie Leistung mit. Cupra hat im Zuge der Vorstellung ein umfassenderes Facelift präsentiert. Hierbei wurde auch das Außendesign, passend zur neuesten Designsprache, aktualisiert.

Zur Wahl stehen drei Motor-Batterie-Konfigurationen. Los geht es mit 140 kW (190 PS) Leistung, kombiniert mit einem 58 kWh Akku für bis zu 450 Kilometer Reichweite. Die VZ-Version verfügt über eine Leistung von 240 kW bzw. 326 PS mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und 79 kWh Akku. Hier sind gemäß WLTP rund 600 Kilometer Reichweite drin. Man setzt auf eine neue Fahrtechnologie und erlaubt One-Pedal-Driving.

VARIANTE MOTOR BATTERIE REICHWEITE
BORN VZ 240 kW (326 PS) 79 kWh (netto) rund 600 km
BORN ENDURANCE 170 kW (231 PS) 79 kWh (netto) rund 600 km
BORN 140 kW (190 PS) 58 kWh (netto) rund 450 km

Auch beim Cupra Born ist Vehicle to Load (V2L) gegeben.

Der Travel Assist mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung und Spurhalteassistenten wurde weiterentwickelt und erkennt neben Geschwindigkeitsbegrenzungen, Haltestellen an Ampeln und Fußgängerüberwege. Außerdem kann es die Geschwindigkeit bei der Annäherung an Kurven optimieren.

Neu ist der Kreuzungsassistent, um Kollisionen an Kreuzungen zu verhindern. Durch die Überwachung von Geschwindigkeit, Abstand und Ampelsignalen warnt das System die Person am Steuer und kann bei Erkennung einer Kollisionsgefahr selbstständig bremsen.

Die Assistenzsysteme setzen auf ein Netzwerk aus Radar-, Kamera- und Ultraschallsensoren sowie externen Datenquellen.

Der neue Cupra Born setzt auf ein 12,9-Zoll-Infotainmentsystem. Auch hier kommt ein neues Betriebssystem auf Android-Basis zum Einsatz. Neu und größer ist das 10,25 Zoll (ca. 26 cm, bisher 5,3 Zoll) große Virtual Cockpit sowie ein Augmented-Reality-Head-up-Display. Auch hier sorgt Sennheiser für entsprechenden Sound im Fahrzeuginneren.

Über USB-C kann mit bis zu 90 Watt aufgeladen werden. Zudem steht im mittleren Ablagefach eine 15-Watt-Wireless-Ladepad mit Kühltechnologie zur Verfügung. Für die hinteren Sitze gibt es  45-Watt-USB-C-Ladebuchsen.

Einen Preis für das Cupra Born Facelift nannte man nicht.

Spezifikation CUPRA Raval (2026) CUPRA Born (2026 Facelift)
Plattform MEB+ MEB
Antrieb Frontantrieb (FWD) Heckantrieb (RWD)
Leistungsvarianten 155 kW (210 PS) / 166 kW (226 PS) 140 kW (190 PS) / 170 kW (231 PS) / 240 kW (326 PS)
Max. Drehmoment 290 Nm 310–545 Nm
Batterie (netto) 38 kWh / 52 kWh 58 kWh / 79 kWh
Reichweite (WLTP) bis zu 444 km bis zu 627 km
0–100 km/h 7,1 s (155 kW) / 6,8 s (166 kW) 6,7 s (140 kW) / 7,0 s (170 kW) / 5,6 s (240 kW)
Höchstgeschwindigkeit 160 km/h / 175 km/h (VZ) 160 km/h / 200 km/h (VZ)
DC-Ladeleistung max. bis zu 105 kW bis zu 185 kW
Ladezeit (10–80 %) ca. 24 min ca. 29 min (79 kWh)
Länge 4.046 mm 4.336 mm
Breite 1.784 mm 1.809 mm
Höhe 1.518 mm 1.540 mm
Radstand 2.600 mm 2.766 mm
Leergewicht ca. 1.633 kg 1.841–1.999 kg
Kofferraum ca. 430 l 385 l (bis 1.267 l)
Infotainment Android OS Android OS (12,9? Display)
Preis ab ab 25.950 € ab ca. 35.000 €

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