Für das kommende Spiel „EA Sports FC 27“ will Electronics Arts teilweise auf KI-Kommentare setzen. Allerdings geschieht das mit Zustimmung des Sprechers Guy Mowbray. Er hat mit dem Publisher offenbar vereinbart, dass eine KI-Version seiner Stimme z. B. für das Vorlesen der Spielernamen verwendet werden darf.
Genau das ist nämlich bei tausenden von Namen, die auch noch mit unterschiedlicher Betonung für verschiedene Szenarien wie Pässe, Torversuche, etc. vorgelesen werden müssen, eine sehr monotone und zeitaufwändige Arbeit. EA betont dabei, dass es hier nicht darum gehe, Mowbray als Kommentator zu ersetzen, sondern in Absprache mit ihm seine Arbeit zu erleichtern. Mowbray hatte in einem Interview mit der BBC erklärt, dass er sonst jeden der Spielernamen mindestens fünfmal vorlesen müsse, je nachdem, um was für eine Situation auf dem Platz es geht.
In diesem Fall ist KI für den Sprecher also sicherlich eine Entlastung. Ob die Ergebnisse auch Spieler überzeugen, muss man dann natürlich sehen. Allerdings gibt es um solche KI-Nutzung in Spielen auch immer wieder Kontroversen. Beispielsweise hatte die französische Sprecherin von Lara Croft, Françoise Cadol, im letzten Jahr eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Entwicklerstudio Aspyr begonnen. Letzterem wirft sie vor, ihre Stimme für „Tomb Raider 4-6 Remastered“ per KI ohne ihre Zustimmung nachgeahmt zu haben.
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