Wer ein kostenpflichtiges iCloud-Abonnement abgeschlossen hat, kann das Feature „E-Mail-Adresse verbergen“ verwenden. Das ermöglicht es, euch, statt die „echte“ mit eurem Konto assoziierte Adresse weiterzugeben, könnt ihr eine andere generieren und nutzen. Kann in vielen Fällen sinnvoll sein, z. B. um Spam einzudämmen. So könnt ihr z. B. für eine einmalige Bestellung bei einem Online-Händler oder die Registrierung auf einer Website so eine generierte E-Mail-Adresse verwenden. Obacht jedoch: Unter bestimmten Umständen rückt Apple an Dritte dennoch eure echte Adresse heraus.
Dies geschah in den USA. Da geht es allerdings auch um einen extremen Fall. So hatte ein Nutzer die Partnerin des Chefs der US-Bundespolizei FBI per E-Mail bedroht. Seine Absenderadresse hatte er über Apples Funktion „E-Mail-Adresse verbergen“ generiert. Prompt schaltete sich das FBI selbst mit weiteren Ermittlungsbehörden ein und verlangte von Apple die Herausgabe der echten Adresse, um den Fall klären zu können. Der Hersteller kam dem nach und teilte die echte E-Mail-Adresse sowie den Namen des Absenders mit.
Letzterer gab dann auch die Drohungen zu und mittlerweile läuft in den USA ein entsprechendes Strafverfahren. Ihr seht also: „E-Mail-Adresse verbergen“ ist mitnichten eine Anonymisierungsfunktion. Fairerweise muss man sagen, dass Apple das Feature aber auch gar nicht so vermarktet. Apple betont stets, dass es vielmehr darum gehe, Spam zu verhindern. So könnt ihr nämlich einmal hinterlegte Aliase, die mit Spam bombardiert werden, jederzeit deaktivieren. Anschließend bleibt dann die E-Mail-Flut aus.
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3 weeks ago
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