E-Book-Verwaltung: Calibre 9.9 ist da

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Kovid Goyal hat die Version 9.9 seiner quelloffenen E-Book-Verwaltung Calibre veröffentlicht. Seit dem großen Sprung auf Version 9 bietet die Software unter anderem eine virtuelle Bücherplank sowie optionale Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz für Buchempfehlungen oder Inhaltsabfragen. In der aktuellen Aktualisierung steckt Feinschliff im Detail. Wer oft zwischen verschiedenen virtuellen Bibliotheken wechselt, kann die aktuelle Suche nun auf Wunsch beibehalten. Eine entsprechende Option findet sich in den Einstellungen unter der Suche. Die Seitenzahl-Spalte kommt jetzt mit dem Zählen von EPUB-Dateien mit festem Layout zurecht. Beim Hinzufügen von Büchern via ISBN ignoriert Calibre künftig Leerzeichen um den Doppelpunkt bei Kennungen.

Unter der Haube wurden Fehler behoben. Der E-Book-Viewer korrigiert die Suchtreffer-Offsets bei bestimmten Unicode-Zeichen und der Content-Server gleicht sein Verhalten beim Ausliefern von Dateien an die Speichern-auf-Disk-Funktion an. Linux-Nutzer auf Fedora 44 sollten keine Probleme mehr mit dem Laden von SSL-Zertifikaten haben. Zudem funktioniert die Rücktaste im Dialog für Massen-Metadaten wieder korrekt bei Nummernfeldern. Wie üblich gibt es frisches Lesefutter durch neue Nachrichtenquellen aus Ungarn, Tschechien oder Brasilien. Bestehende Quellen wie die BBC, TIME Magazine oder die Washington Post wurden für den Abruf optimiert. Calibre 9.9 steht für Windows, macOS und Linux bereit.

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