Duolingo versucht den Mittelweg zwischen KI und Menschlichkeit zu finden

4 months ago 6

Wir erinnern uns. Vor nicht allzu langer Zeit hat Duolingo-CEO Luis von Ahn eine AI-First Strategie für das Unternehmen angekündigt. Dazu gab es viel Aufsehen und auch etliche Fragen der Community. In einem Interview mit der New York Times hat von Ahn nun klargestellt, dass es am Ende doch nicht so drastisch ist, wie man vermutete. Demnach soll KI das Sprachenlernen zwar schneller und flexibler machen, aber nicht auf Kosten echter Jobs oder der menschlichen Komponente. Im Gegenteil, laut von Ahn wurde bei Duolingo noch nie ein fest angestellter Mitarbeiter entlassen, um KI einzuführen. Bei temporären Kräften passe man die Anzahl flexibel an, je nach Bedarf. Ist so in jeder anderen Firma auch üblich.

Der AI-First-Kurs soll die App vor allem effizienter machen, Fehler schneller erkennen und neue Features testen lassen. Jeden Freitag finden interne KI-Workshops (f-r-A-I-days) statt, um neue Ideen auszuprobieren. Die Mitarbeiter sollen zu dieser Zeit herausfinden, wie KI für mehr Effizienz sorgen kann. Für die Anwender kommen am Ende mehr Übungen, komplexere Sprachfeatures und noch mehr Personalisierung raus. Trotzdem soll der Gamification-Charakter mit dem Eulen-Charme erhalten bleiben.

Ob Duolingo damit wirklich alle Bedenken ausräumen kann, bleibt abzuwarten.

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