DJI Avata 360: FPV-Drohne mit 360-Grad-Kamera und 8K-Auflösung

3 weeks ago 6

DJI hat mit der Avata 360 ein neues Modell für FPV-Piloten vorgestellt, das die bekannten Flugeigenschaften der Avata-Reihe mit einer 360-Grad-Kamera verbindet, ganz klar als direkte Konkurrenz zur Antigravity A1 von Insta360. Wer mit der Drohne fliegt, nimmt die gesamte Umgebung auf und entscheidet erst in der Nachbearbeitung, welchen Bildausschnitt er verwenden möchte.

Das Kamera-Setup setzt auf 1-Zoll-Sensoren und liefert 360-Grad-Videos in 8K bei 60 Bildern pro Sekunde mit HDR-Unterstützung. Fotos schafft die Kamera mit 120 Megapixeln. Hinzu kommt ein Wechselobjektiv-System. Heißt: Wer keine Rundumaufnahmen braucht, tauscht das 360-Grad-Modul einfach gegen ein klassisches Einzelobjektiv und filmt dann in 4K mit 60 fps im gewohnten Avata-Look. Falls die Frontlinse mal zu Bruch geht, lässt sie sich mit einem separat erhältlichen Ersatzlinsen-Kit selbst austauschen – das Gerät muss also nicht eingeschickt werden.

Bei der Übertragung setzt DJI auf das O4+-System, das einen 1080p-Stream bei 60 fps verspricht und theoretisch Reichweiten von bis zu 20 Kilometern abdecken soll – realistisch werden es natürlich weniger sien. Die Akkulaufzeit gibt DJI mit bis zu 23 Minuten an.

Sicherheitstechnisch sind die für die Avata-Serie typischen Propellerschutzringe fest verbaut, dazu kommt eine omnidirektionale Hinderniserkennung, die laut DJI auch nachts funktionieren soll. Gesteuert werden kann die Avata 360 klassisch über die DJI RC 2, RC-N2 oder RC-N3, aber auch immersiv mit den DJI Goggles in Kombination mit einem Motion Controller.

Der interne Speicher fasst 42 GB, was laut DJI für etwa 30 Minuten 8K-Material reicht. Die Übertragung auf Smartphone oder Tablet läuft über Wi-Fi 6 mit bis zu 100 MB/s. In der Nachbearbeitung über DJI Fly und DJI Studio stehen einige nützliche Funktionen zur Verfügung. ActiveTrack 360° verfolgt automatisch Personen oder Fahrzeuge aus der 360-Grad-Aufnahme heraus. Spotlight Free hält ein Motiv im Fokus und soll eine Kameraführung ermöglichen, wie man sie von den größeren Inspire-Modellen kennt.

Über das virtuelle Gimbal lassen sich Dreh- und Neigebewegungen sowie Horizontverschiebungen nachträglich im Clip vornehmen. Ein nachträglicher FPV-Modus erlaubt es außerdem, typische Roll-Effekte erst in der Postproduktion hinzuzufügen. Die DJI Avata 360 ist ab sofort vorbestellbar, die Auslieferung startet im April. Die Drohne allein kostet 459 Euro, mit der DJI RC 2 sind es 719 Euro. Die Fly More Combo mit RC 2 sowie die Motion Fly More Combo liegen jeweils bei 939 Euro. DJI Care Refresh, das Unfallschäden abdeckt, ist natürlich auch für dieses Modell erhältlich.

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