Disney+ und die Bildqualität: Verbraucherzentrale sieht Chance auf Erstattung

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Disney+ hat in Deutschland gerade ein Thema am Hals, das vor allem Premium-Kunden nicht gefallen dürfte. Wer das teurere Abo gebucht hat, um Inhalte mit Dolby Vision zu schauen, bekommt aktuell weniger als erwartet. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hält laut dpa-Bericht eine anteilige Rückerstattung für möglich.

Auslöser ist ein Patentstreit mit dem US-Unternehmen InterDigital, über den wir damals berichteten. Das Landgericht München hatte entschieden, dass Disney+ beim Streaming mit dynamischem HDR gegen Patente von InterDigital verstößt.

Nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Niedersachsen liegt ein Sachmangel vor, wenn zugesicherte oder zumindest erwartbare Eigenschaften eines Dienstes fehlen. Dass der Ausfall durch einen Patentstreit entstanden ist, spielt aus ihrer Sicht keine Rolle. Vertragspartner ist Disney+, geliefert werden muss die gebuchte Qualität. Wer für Premium zahlt und diese Qualität im fraglichen Zeitraum nicht bekommt, kann demnach eine Minderung des Entgelts verlangen und Geld zurückfordern. Wie hoch das am Ende ausfällt, dürfte vom Einzelfall abhängen, klar ist aber: Einfach hinnehmen soll das keiner.

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