digiKam 9.0.0: Große Open-Source-Fotoverwaltung mit neuem Survey-Tool und Qt6-Basis

1 month ago 15

Nutzer der freien Fotoverwaltungssoftware digiKam können ab sofort die Version 9.0.0 herunterladen. Das Team hat nach mehrmonatiger Entwicklungszeit das große Update freigegeben, das sich vor allem durch technische Modernisierungen und Workflow-Verbesserungen auszeichnen soll. Unter der Haube wurde der Code vollständig auf Qt 6 portiert. Das betrifft sowohl die Windows-Version als auch die Varianten für macOS und das Linux-AppImage. Durch diesen Schritt soll die Software laut den Entwicklern performanter und kompatibler mit aktuellen Betriebssystemen laufen.

Wer aktuelle Kameramodelle besitzt, profitiert laut Changelog von der aktualisierten Libraw-Engine. Die Liste der neu unterstützten Geräte ist lang und umfasst unter anderem die Canon EOS R1 und R5 Mark II, diverse Modelle von Fujifilm wie die GFX 100S II, sowie Neuheiten von Leica, Nikon und Sony. Auch Drohnenaufnahmen von DJI und Skydio werden nun besser verarbeitet. Eine weitere Neuerung für den Arbeitsalltag ist das Survey-Tool. Es ermöglicht das Sichten von Bildern in einem separaten Fenster, was sich gut für den Einsatz auf einem zweiten Monitor eignet. Das Tool synchronisiert sich mit der Hauptansicht und erlaubt das direkte Bewerten, Verschlagworten und Prüfen der Schärfe, ohne den eigentlichen Katalog zu verändern.

Auch an der Benutzeroberfläche wurde gefeilt. Die Willkommensseite wurde technisch neu aufgesetzt, um Probleme früherer Versionen zu beheben. Nutzer haben nun mehr Freiheit bei der Darstellung von Datum und Uhrzeit, inklusive Sekundenanzeige. Wer mit Farblabels arbeitet, kann deren Bezeichnungen jetzt individuell anpassen. Die Filteransicht wurde zur besseren Übersicht in separate Reiter für Eigenschaften, Tags und Personen aufgeteilt. Für die Vorschau von Bildern stehen neue Hilfsmittel bereit, darunter eine Lupe, Belichtungsindikatoren und Unterstützung für Trackpad-Gesten.

Im Bereich der Metadatenverwaltung lassen sich Eigenschaften nun als Text in die Zwischenablage kopieren. Das Ignorieren von Verzeichnissen funktioniert jetzt flexibler mittels regulärer Ausdrücke, heißt es weiter in den Release Notes. Die neue Version steht für Windows, macOS und Linux als AppImage zum Download bereit, bekommt ihr wie immer über die Webseite. Wer das ganze Changelog lesen will, wird hier fündig.

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