Developer-Häppchen: JetBrains ohne eMudhra-Lücke, Ruby nativ in C, VS Code 1.145

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In unserem leckeren Häppchen-Überblick servieren wir alles, was es zwar nicht in die News geschafft hat, wir aber dennoch für spannend halten:

  • Die BoxLang-Produktivitätsplattform erhält ein UPdate für die Komponente BoxLang AI 3.6. Agenten können über das Automationstool bx-playwright einen echten Browser steuern und mit bx-audio Sprache und Audiodaten verarbeiten. Eingebaut wurden auch ein stdio-Client für beliebige MCP-Server und die Streaming-Sprachausgabe aiSpeakStream().
  • Visual Studio Code 1.145 konzentriert sich vor allem auf KI-Agenten, etwa durch App-Vorschauen für Remote-Sitzungen und frei planbare Automatisierungen per Cron. Parallel dazu ist bereits Visual Studio Code 1.146 als Insiders-Version verfügbar. Ihre vorläufigen Release Notes nennen unter anderem Unterstützung für von MCP-Servern bereitgestellte Agent Skills in Copilot-Agentensitzungen.
  • Das DevFest, das Google als weltweit größte Community-basierte Tech-Konferenz bewirbt, läuft noch bis zum 31. Dezember 2026. Die unabhängig organisierten Veranstaltungen stellen agentische KI und KI-gestützte Entwicklung in den Mittelpunkt. Verfügbare Workshops, Live-Demos und Praxis-Sessions stehen in einem interaktiven Kalender.
rostiges Werkzeug, betterCode() Rust 2026

(Bild: maximkostenko / 123rf.com)

Die betterCode() Rust zeigt am 26. November 2026, welche Architekturen, Tools und Prozesse sich für die agentische Softwareentwicklung mit Rust eignen. Die Vorträge vermitteln Best Practices und Leitlinien, für welche Aufgaben man Agenten sinnvoll einsetzen kann und was man lieber noch selbst macht.

  • Die Sprachentwicklungsplattform JetBrains MPS erweitert mit den Versionen 2026.1.2 und 2026.2 RC2 das Projectional-Agent-Toolkit-Plug-in. Hinzugekommen sind unter anderem ein MCP-Werkzeug für das Typsystem, eine automatische Aktualisierung der Skill-Datenbank, Intention-Aktionen und Quick Fixes sowie Performanceverbesserungen. JetBrains hat außerdem Updates für die Versionen 2025.3.3, 2025.2.5 und 2025.1.5 bereitgestellt, die wie 2026.1.2 und 2026.2 RC2 eine kritische Sicherheitslücke im Zusammenhang mit kompromittierten eMudhra-Zertifikaten schließen. Wer 2025.2.5 oder 2025.1.5 nutzt, muss zusätzlich JCEF über das Registry-Flag ide.browser.jcef.enabled deaktivieren.
  • Apache Spark 4.3 erweitert den Real-Time Mode um eine zustandsbehaftete Echtzeitverarbeitung. Entwicklerinnen und Entwickler können damit bei Streaming-Aggregationen, Deduplizierung und transformWithState den Kontext über eintreffende Ereignisse hinweg vorhalten. Mit Python, SQL und Spark Connec verfolgt SCD Type 2 Auto CDC außerdem, wie sich Datensätze im Lauf der Zeit ändern. Mit Version 4.3 wechselt Spark zudem von halbjährlichen zu vierteljährlichen Feature-Releases.
  • Devart Data Access Components unterstützen nun RAD Studio 13 Florence Release 2, Lazarus 4.8, Microsoft SQL Server 2025, MySQL 9.7.x und NexusDB 4.75.20. Dazu kommen neue Sicherheits- und Authentifizierungsfunktionen. Transaktionsverwaltung, Datenbankverbindungen, Datenverarbeitung und Leistung wurden laut den Release Notes ebenfalls verbessert.
  • Die Entwicklungsumgebung Laravel Herd 2.0 ist jetzt für macOS und Windows verfügbar. Sie umfasst mit Herd Studio ein Browser-Panel für Coding-Agenten sowie isolierte Workspaces zum Ausführen mehrerer Agenten in einer App.
  • Spinel wandelt Ruby-Quellcode zu C-Dateien und kompiliert diese nativ mit dem System-Compiler. Das Open-Source-Tool führt eine Typinferenz für das gesamte Ruby-Programm durch und generiert optimierten C-Code, der laut GitHub-Seite erhebliche Geschwindigkeitssteigerungen gegenüber Ruby 4.0.4 erzielen soll, beim Ray Tracer ao_render zum Beispiel 70 ms gegenüber 1646 ms mit Ruby. Hinter dem Repository steht Ruby-Erfinder Yukihiro „Matz“ Matsumoto.

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(mro)

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