
Da ist wieder mal ordentlich Feuer zwischen Bund und Ländern beim Deutschlandticket. Die Länder haben heute ihre Meinung zu den Plänen der Bundesregierung kundgetan – und die fällt erwartungsgemäß kritisch aus. Klar ist: Die 1,5 Milliarden Euro vom Bund für 2026 sind schön und gut, aber den Ländern reicht das nicht. Die wollen nämlich Planungssicherheit bis mindestens 2030. Die Länder pochen darauf, dass die Finanzierung langfristig im Regionalisierungsgesetz verankert wird. Gleichzeitig muss der Verteilungsschlüssel zwischen den 16 Bundesländern noch mal überarbeitet werden.
Ein weiterer Knackpunkt ist das Deutschlandticket Job, das Ende des Jahres ausläuft. Auch hier drängen die Länder auf eine schnelle Verlängerung. Zeit ist dabei ein wichtiger Faktor, je früher das Gesetz durch ist, desto besser können sich Länder und Verkehrsunternehmen vorbereiten. Die Länder machen klar: Ein günstiges Ticket allein reicht nicht. Der ÖPNV müsse auch qualitativ stimmen, und dafür braucht es mehr Geld vom Bund. Nur so können die steigenden Kosten gedeckt und neue Strecken eingerichtet werden.
Jetzt geht der Ball erstmal an die Bundesregierung, die sich zu den Forderungen der Länder äußern kann. Danach ist der Bundestag am Zug – und am Ende muss der Bundesrat noch mal ran. Bleibt spannend, wie der Poker um die Zukunft des Deutschlandtickets ausgeht, das ja erst einmal teurer wird.
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5 months ago
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