
Die heimische Batteriebranche meldet für das Jahr 2025 einen neuen Produktionsrekord. Mit einem Wert von 8,1 Milliarden Euro stieg das Volumen im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent. Nach einer eher zähen Phase im Jahr 2024 zeigt die Kurve also wieder nach oben. Vor allem die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos und stationäre Speicher treibt die Zahlen.
Trotz dieser positiven Entwicklung gibt es beim Verband Grund zur Sorge, da die Abhängigkeit von Importen aus Übersee massiv bleibt. China liefert laut dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie
Batterien im Wert von rund 11 Milliarden Euro nach Deutschland, wobei dieser Anteil stetig wächst. Der hiesige Markt profitiert zwar vom Boom, stellt aber nur einen Bruchteil der benötigten Komponenten selbst her.
Um die Ziele des europäischen Net Zero Industry Act zu erreichen, müssten bis 2030 mindestens 40 Prozent der Zellen aus eigener Fertigung stammen. Aktuell sieht das eher schwierig aus. Branchenvertreter fordern daher stabilere Strompreise und eine Fortsetzung der staatlichen Forschungsförderung, um den Standort nicht gegen die internationale Konkurrenz zu verlieren.
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