Datenschutzbehörde nimmt X wegen Grok ins Visier

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Die irische Datenschutzkommission DPC hat heute bekannt gegeben, dass eine Untersuchung gegen X eingeleitet wurde. Hintergrund ist die KI-Funktionalität rund um das Sprachmodell Grok. Es steht der Vorwurf im Raum, dass über die Plattform potenziell schädliche, nicht einvernehmliche intime Bilder erstellt und verbreitet wurden. Dabei sollen auch personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeitet worden sein, was wohl auch Minderjährige betrifft.

Ziel des Verfahrens ist es festzustellen, ob das Unternehmen den Verpflichtungen der DSGVO nachkommt. Konkret schaut man sich die Grundsätze der Verarbeitung, die Rechtmäßigkeit und den Aspekt „Privacy by Design“ an. Auch die Frage, ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchgeführt wurde, ist Teil der Prüfung.

Vize-Kommissar Graham Doyle erklärte dazu, dass man sich seit dem Auftauchen erster Medienberichte vor einigen Wochen im Austausch mit X befinde. Berichten zufolge konnten Nutzer den @Grok-Account dazu bringen, sexualisierte Bilder realer Personen zu generieren.

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