Das Ende einer Ära: Microsoft schaltet Skype endgültig ab

8 months ago 8

Microsoft wird heute (5. Mai) Skype endgültig abschalten. Die blaue Sprechblase, die seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen weltweit verbindet, verschwindet damit aus der digitalen Landschaft. Der Software-Gigant aus Redmond, der Skype 2011 für 8,5 Milliarden Dollar (etwa 7,8 Milliarden Euro) übernahm, konzentriert sich künftig vollständig auf Microsoft Teams als zentrale Kommunikationsplattform.

Die Gründe für das Aus sind vielschichtig. Während der Pandemie hat sich Teams bei vielen als All-in-One-Lösung etabliert und bietet neben Videocalls auch persistenten Chat, Dateifreigabe und eine tiefe Integration in das Microsoft-365-Ökosystem.

Skypes ursprüngliche Desktop-Architektur konnte mit den Anforderungen der mobilen, Cloud-basierten Kommunikation nicht mehr Schritt halten. Auch die wachsende Konkurrenz durch Zoom, Slack, Google Meet und FaceTime trug zum schleichenden Bedeutungsverlust bei.

Der digitale Friedhof wächst damit um einen weiteren prominenten Namen (der Amazon Appstore für Android wird im August 2025 folgen).

Während Skype abtritt, dominiert der Pandemie-Gewinner Zoom aktuell vermutlich den Markt für Videokonferenzen. Die einstige Innovation aus Estland, die „skypen“ zum Verb machte, wird künftig nur noch in den Erinnerungen derjenigen existieren, die mit dem charakteristischen Klingelton aufgewachsen sind.

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