Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Heute stelle ich euch ein Projekt vor, das Nostalgie und moderne Technologie auf charmante Weise verbindet. Die Rede ist von Clippy (hierzulande Karl Klammer), einer Desktop-Anwendung, die lokale KI-Sprachmodelle in einem Interface präsentiert, das uns direkt zurück in die 90er-Jahre katapultiert.
Der büroklammernförmige Assistent, den viele noch aus alten Microsoft-Office-Zeiten kennen, erlebt hier seine Renaissance. Allerdings steckt unter der retro-anmutenden Oberfläche diesmal echte KI-Power. Das Besondere: Sämtliche Sprachmodelle laufen komplett lokal auf dem eigenen Rechner. Einzige Ausnahme ist die Update-Prüfung, die sich bei Bedarf deaktivieren lässt.
Die technische Umsetzung basiert auf llama.cpp und node-llama-cpp. Diese Kombination ermöglicht es der Software, automatisch die effizienteste Methode zur Ausführung der Modelle zu wählen – sei es über Metal, CUDA oder Vulkan. Anwender können eigene Modelle einbinden und deren Parameter nach Belieben anpassen.
Bemerkenswert ist die Einfachheit der Installation. Nach dem Download kann man direkt loslegen – keine komplizierte Konfiguration erforderlich. Die Benutzeroberfläche orientiert sich konsequent am klassischen Windows-Design, was dem Ganzen seinen besonderen Charme verleiht.
Wichtig zu erwähnen: Es handelt sich hier nicht um ein offizielles Microsoft-Produkt. Der Entwickler betont auch, dass es nicht darum geht, den besten Chatbot zu erschaffen. Vielmehr steht die Verbindung von 90er-Jahre-Nostalgie mit moderner KI-Technologie im Vordergrund.
Die Software steht sowohl für macOS (Apple Silicon und Intel) als auch für Windows zur Verfügung. Ein nettes Open-Source-Projekt, das zeigt, wie man moderne Technologie in ein nostalgisches Gewand kleiden kann, ohne dabei an Funktionalität einzubüßen.
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8 months ago
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