
Eine kleine Info für diejenigen unter den Lesern, die gerne mal einen Blick unter die Haube von ChatGPT werfen oder sich für kommende Funktionen interessieren. Es tut sich wieder etwas bei OpenAI, zumindest deuten Funde im Code der Web-App darauf hin. Bisher war es ja so: Wer den temporären Chat nutzte, verzichtete auf das Gedächtnis des Chatbots. Das könnte sich bald ändern.
In der Mache ist offenbar eine versteckte Option für temporäre Chats. Diese erlaubt es wohl künftig, trotz des flüchtigen Charakters der Unterhaltung auf Personalisierungsfunktionen zuzugreifen. Das bedeutet, dass Dinge wie das Gedächtnis (Memory), der Chatverlauf als Referenz sowie festgelegte Vorlieben für Stil und Tonfall auch dort greifen könnten, wo eigentlich nichts gespeichert wird. Man nutzt also seine persönlichen Einstellungen, ohne dass der Chat dauerhaft im Verlauf landet.
Das war aber noch nicht alles, was im Code aufgetaucht ist. OpenAI scheint auch das Angebot für Geschäftskunden weiter aufzubohren. Erwähnt werden dort neue „ChatGPT FinServ“-Pläne. Das klingt nach einer Enterprise-Lösung, die speziell auf die Finanzdienstleistungsbranche zugeschnitten ist, vermutlich mit entsprechenden Compliance- und Sicherheitsfeatures.
Interessant für den E-Commerce-Bereich dürfte die Erwähnung von Warenkörben sein. Nutzer sollen Artikel, die sie kaufen möchten, für später speichern können. Passend dazu gibt es Hinweise auf eine Self-Service-Einstellungsseite für Händler. Dort lassen sich dann wohl Produkt-Feeds direkt hochladen, damit der Chatbot auch weiß, was überhaupt im virtuellen Regal liegt. Wann das alles genau live geht, steht wie immer in den Sternen, aber die Vorbereitungen laufen.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

1 month ago
4


