Der umstrittene Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, hat die Forderungen aus der Politik nach Altersvorgaben für Social Media, bekräftigt. Er fordert „strikt abgestufte Altersvorgaben für soziale Medien“. Laut Streek gebe es da auch Zusammenhänge zu allgemeinem Suchtverhalten.
Demnach sei wissenschaftlich nachgewiesen, dass Kinder und Jugendliche, die etwa über soziale Netzwerke oft und viel nicht-altersgerechten Content konsumieren, generell anfälliger für Suchtverhalten und auch Drogenkonsum seien (via RP-Online). Ob es sich dabei aber um eine Kausalität oder eine Korrelation handelt, ist jedoch eher offen.
Streek behauptet, Kinder und Jugendliche würden täglich ca. vier Stunden in sozialen Netzwerken, zwei Stunden mit Computerspielen und zwei Stunden mit Streaming verbringen. Das sei bedenklich und könne zur Vernachlässigung von motorischen, sensorischen und sozialen Fähigkeiten führen. Zumal das nur Durchschnittswerte seien und es auch Kinder und Jugendliche gebe, welche die erwähnten Medien noch länger täglich nutzten.
Generell sollte man meiner Ansicht nach, aber bei allen Forderungen und Aussagen von Streek sehr genau hinsehen. Denn in der Corona-Krise fiel der Mediziner stark mit falschen Prognosen, Widersprüchen und Irrtümern auf. Ein komplettes Verbot sieht er im Übrigen kritisch, da dieses am Ende sowieso schwer umzusetzen sei. Zumal es wichtig sei, dass Kinder und Jugendliche durch den Umgang Medienkompetenz erlernen. Dafür müssten sie auch Technologien wie soziale Netzwerke nutzen. Es sei eher die Dosis, die das Gift mache. Die Verantwortung sieht er da an erster Stelle bei den Eltern.
Andere Organisationen wie der Sozialverband Deutschland legen sogar nahe, „Medienkompetenz“ als eigenes Schulfach an weiterführenden Schulen einzuführen.
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4 months ago
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