Aktuell macht eine miese Masche die Runde, vor der die Bundesnetzagentur warnt. Unbekannte verschicken Briefe an Besitzer von Photovoltaikanlagen und behaupten, die Anlage sei nicht korrekt im Marktstammdatenregister gemeldet. Im Schreiben wird direkt mit Verfahren und Sanktionen gedroht.
Die Empfänger sollen eine angebliche Strafe in Höhe von 41,60 Euro auf ein genanntes Konto überweisen. Wer nicht innerhalb von zwei Wochen zahlt, dem wird eine höhere Forderung von 208,00 Euro sowie rechtliche Schritte angedroht. Zusätzlich verlangen die Absender eine Registrierungsbestätigung und eine EEG-Jahresmeldung an die Adresse bnetza@mail.de.
Diese Briefe sind komplett gefälscht. Die Bundesnetzagentur nutzt keine Mailadressen von Freemail-Anbietern und hat keine Außenstelle in Sömmerda. Auch die angegebenen Telefonvorwahlen 0229 oder 0223 für Bonn sind schlichtweg falsch. Zudem fehlt unter den Schreiben eine persönliche Unterschrift.
Wer einen solchen Brief im Briefkasten findet, sollte keinesfalls Geld überweisen oder sensible Daten wie die eigene IBAN preisgeben. Sinnvoll ist es stattdessen, die Aufforderung zu ignorieren und im Zweifel Anzeige bei der örtlichen Polizei zu erstatten. Es schadet sicher nicht, auch im Bekanntenkreis kurz Bescheid zu geben, damit niemand auf diesen Betrugsversuch reinfällt. Die echte Behörde fordert solche Zahlungen nicht auf diesem Weg ein.
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2 weeks ago
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