
Der Passwort-Manager Bitwarden hat ein umfangreiches Update auf Version 2025.6.2 erhalten. Die Open-Source-Lösung zur sicheren Verwaltung von Zugangsdaten erhält damit mehrere praktische Verbesserungen, wie ich finde.
Mit dabei ist die neue Persistenz-Funktion in den Browser-Erweiterungen. Wenn ihr jetzt Einträge bearbeitet oder neue anlegt, bleiben eure Änderungen für bis zu zwei Minuten im Cache erhalten – auch wenn ihr das Fenster minimiert oder wegklickt. Das Design der Browser-Benachrichtigungen wurde ebenfalls überarbeitet und präsentiert sich nun in einem moderneren Look.

Für die mobilen Apps gibt es neue Debugging-Möglichkeiten. Nutzer können temporär App-Events lokal protokollieren, was bei der Fehlersuche hilft. Eine spannende Neuerung betrifft den Bitwarden Authenticator: Die TOTP-Codes lassen sich jetzt nahtlos zwischen dem Authenticator und dem Passwort-Manager synchronisieren. Falls ihr euch das anschauen wollt, lest euch hier ein.
Administratoren dürfen sich über aktualisierte Berechtigungseinstellungen freuen. Die Rolle „Manage account recovery“ erlaubt nun das Zurücksetzen von Master-Passwörtern für Organisationsmitglieder. Für weitere Aktionen im Mitgliederbereich sind zusätzliche „Manage users“-Rechte erforderlich.
Wichtig für Selbst-Hoster: Die Helm-Deployments unterstützen ab sofort einen rootless-Betrieb. Außerdem wird SQL Server 2019 nur noch bis zur aktuellen Version unterstützt – künftige Updates setzen auf SQL Server 2022.
Nutzer der Desktop-App und CLI können eine neue Export-Funktion für Anhänge nutzen. Alle Dateianhänge lassen sich jetzt gebündelt als ZIP-Archiv exportieren. Android-Nutzer profitieren von der Integration dynamischer Farbschemas, die sich am Wallpaper orientieren.
Für Organisationen gibt es neue Möglichkeiten beim Sponsoring von Familien-Accounts. Diese können nun direkt an private E-Mail-Adressen von Mitarbeitern vergeben werden – auch wenn diese nicht zur Organisation gehören. Die Berechtigungsverwaltung für Sammlungen wurde ebenfalls erweitert, unter anderem mit einer neuen Option zur Einschränkung von Löschrechten.
Bitwarden weist darauf hin, dass ältere Verschlüsselungsmethoden nicht mehr unterstützt werden. Dies betrifft vor allem inaktive Konten, die vor 2017 erstellt wurden und seit 2023 keine Web-App-Nutzung verzeichnen. Eine Aktualisierung der Clients wird dringend empfohlen, da veraltete Versionen in Zukunft nicht mehr funktionieren werden.
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6 months ago
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