
Bettermacwidgets
Kleiner Programm-Tipp für alle, die ihren Mac-Desktop etwas aufhübschen wollen: Mit BetterMacWidgets bringt Entwickler Nico Sagolla eine Alternative zu den Apple-Bordmitteln. macOS kann inzwischen zwar Desktop-Widgets, die bleiben optisch aber recht brav. BetterMacWidgets setzt stattdessen auf Wunsch auf lebendige, animierte Kacheln mit Glas-Look, die ihr frei auf dem Schreibtisch platzieren, in der Größe ändern und über mehrere Seiten verteilen könnt.
Der Kniff ist ein echtes Drag-and-drop-Raster: Widget schnappen, hinziehen, skalieren, es rastet sauber neben den anderen Kacheln ein. Fühlt sich an wie bei Apple selbst, nur mit deutlich mehr Kontrolle. Mit dabei sind rund 20 Widgets zum Mischen, darunter Uhr und Weltuhr, Kalender, Erinnerungen, Wetter, ein Now Playing mit Mediensteuerung, Akku, ein Systemmonitor für CPU, GPU, RAM und Festplatte mit Live-Graphen, Akkustände von Bluetooth-Geräten wie AirPods, Maus oder Tastatur, Timer, Stoppuhr, Countdown, Einheitenrechner, Bilderrahmen und Notizzettel.
Ein paar Spielereien sind auch drin: Das Wetter-Widget zeigt je nach Lage tatsächlich Regen, Schnee oder klaren Himmel, es gibt ein Sternenfeld, und Now Playing färbt die Widgets dezent im Look der laufenden App ein, also etwa Spotify-Grün oder Apple-Music-Rot. Über 25 Designs plus einen Glas-Regler habt ihr obendrauf, von fast unsichtbarem Glas bis dick vereist, dazu lässt sich alles auf euer Wallpaper abstimmen.
Nett fürs Notebook: Es gibt einen Stromsparmodus, der nur das gerade sichtbare Widget animiert. Wer den Akku ignorieren will, dreht auf 60 fps hoch. Und beim Thema Datenschutz gibt sich Nico kurz angebunden im positiven Sinne: kein Konto, kein Login, keine Telemetrie. Alles bleibt auf dem Mac, eine Netzwerkverbindung baut nur das jeweilige Widget auf, wenn es sie braucht, etwa fürs Wetter. Die Pro-Version mit mehr Features kostet 12,99 € als Lifetime-Kauf, drei Tage Pro könnt ihr vorab testen. Müsst ihr mal schauen, ob das etwas für euch ist, meine Widget-Spielzeit ist irgendwie seit Anfang der 2000er vorbei.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.

2 hours ago
1





