
Wer schnell und unkompliziert bootfähige USB-Sticks oder SD-Karten erstellen möchte, kommt an Balena Etcher kaum vorbei. Das Open-Source-Tool für Windows, macOS und Linux ist für seine einfache Handhabung bekannt und hat sich bei vielen Anwendern, die ich kenne, echt etabliert. Es nimmt einem die Arbeit ab, Betriebssystem-Images auf externe Speichermedien zu bringen. Klar, es gibt natürlich auch einige andere Tools, dieser Art (für Windows z. B. Rufus), doch vielleicht kennt ihr Balena Etcher nicht und wollt es mal anschauen und im Hinterkopf behalten.
Die Benutzeroberfläche von Etcher ist aufgeräumt und intuitiv gestaltet. Man wählt das gewünschte Image, den Ziel-Datenträger und klickt auf Start. Das Tool kümmert sich um den Rest. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein ISO- oder IMG-Format handelt, denn Balena Etcher unterstützt gängige Image-Formate. Die Software überprüft zudem die Integrität der geschriebenen Daten, was Fehler beim Booten von vornherein minimiert.
Erwähnenswert: Mit Version 2.1.2 haben die Entwickler den kompletten Analytics-Code aus der Software entfernt. Eine längst überfällige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass die ursprüngliche Datensammlung hauptsächlich der Qualitätskontrolle von SD-Karten diente – ein Problem, das heute durch die deutlich verbesserte Zuverlässigkeit moderner Speicherkarten kaum noch relevant ist. Zwar gab es schon immer die Möglichkeit, die Datenerfassung per Knopfdruck zu deaktivieren, doch das reichte den Entwicklern nicht mehr aus. In der neuen Version wird beim ersten Start transparent darauf hingewiesen, dass anonyme Absturzberichte gesammelt werden können – und wie man dies in den Einstellungen unterbindet. Das Tool entstand vor über einem Jahrzehnt noch unter dem Namen Etcher, als die Firma balena noch Resin hieß. 2016 erwähnten wir es erstmals.
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9 months ago
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