ARD Popwellen: KI sorgt für regionalen Service in der Nacht

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Foto KI-Popwellen SWR/Patricia Neligan

Die ARD Popwellen setzen ab dem 3. März 2026 auf neue Technik in ihren gemeinsamen Abend- und Nachtsendungen. In den Formaten „Pop – Die Abendshow“ und „Popnacht“ startet ein KI-gestützter Service für Wetter und Verkehr. Das Ziel: Trotz eines zentral produzierten Programms sollen Hörer lokale Informationen erhalten. Bisher war das in den Randzeiten schwierig, da eine Person live für alle Sender moderierte und Hinweise somit nur bundesweit ausgespielt werden konnten.

Beteiligt sind hr3, rbb 88.8, MDR JUMP, NDR 2, Bremen Vier, SR 1, SWR3 und WDR 2. Das neue System ermöglicht es nun, dass jedes Sendegebiet individuelle Verkehrsmeldungen zur vollen Stunde sowie Wetter- und Verkehrsmeldungen zur halben Stunde bekommt. Technisch basiert dies auf einem Datenverarbeitungs- und Sprachausgabesystem, das von SWR und WDR intern entwickelt wurde.

Wichtig ist der Hinweis, dass die KI keine Redakteure ersetzt. In den entsprechenden Abteilungen werden die Texte weiterhin von Menschen geschrieben, geprüft und den Gebieten zugeordnet. Die redaktionelle Verantwortung bleibt also bestehen. Das System vertont diese Texte lediglich. Dabei kommen Stimmen zum Einsatz, die auf Moderatoren basieren und auf das Sounddesign der jeweiligen Welle abgestimmt sind. Es gibt dabei Grenzen: Die Software darf nicht selbstständig formulieren oder Inhalte verändern. Bei akuten Warnlagen wie Falschfahrern greift weiterhin die Live-Moderation ein.

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