
Die ARD geht einen Schritt in Richtung Gaming-Zukunft und gründet pünktlich zur gamescom 2025 in Köln das ARD Games Netzwerk. In Deutschland spielen etwa 50 Millionen Menschen regelmäßig digitale Spiele. Die Gaming-Community zeigt sich dabei ausgewogen, sowohl beim Geschlechterverhältnis als auch beim Durchschnittsalter von 38 Jahren. Das sollen wohl unterschiedliche Umfragen ergeben haben.
Unter der Federführung des SWR vereint das neue Netzwerk die Gaming-Aktivitäten verschiedener ARD-Sender. Die Struktur gliedert sich in die vier Bereiche Strategie, Community, Kultur und Wachstum. Die Teilnahme bleibt für die Sender freiwillig, wobei zum Start SWR, HR, BR, MDR, WDR und NDR bereits aktiv mitwirken.
Die ARD hat in der Vergangenheit schon einige Gaming-Projekte umgesetzt. Dazu gehören das Tatort Game, das Lernspiel Nachrichtenmacher und ein Roblox-Spiel zum Format „Bau die Burg“. Mit dem neuen Netzwerk sollen nun Synergien geschaffen und künftige Projekte besser koordiniert werden.
Thomas Dauser, der beim SWR als Direktor für Innovationsmanagement und Digitale Transformation tätig ist, sieht in der Gründung des Netzwerks einen strategischen Meilenstein. Die Initiative zielt darauf ab, Gaming mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag zu verbinden und dabei Information, Bildung und Unterhaltung zu vereinen.
SWR-Intendant Kai Gniffke unterstreicht in der Mitteilung des Senders die kulturelle Bedeutung digitaler Spiele und ihre Rolle im gesellschaftlichen Diskurs. Das neue Netzwerk soll dazu beitragen, demokratische Werte und Wissen zu vermitteln, auch an Zielgruppen, die über klassische Medienangebote schwer zu erreichen sind.
Interessierte finden auf der neu eingerichteten Plattform games.ard.de einen Überblick über das aktuelle Gaming-Angebot der ARD. Der gemeinsame ARD-Stand auf der gamescom 2025 wird das erste greifbare Projekt des neuen Netzwerks sein.
Ein Gutes hat das nun ja: Sowohl Gaming- als auch Sport-Hasser können nun Händchen halten und sagen: „Ach da sind meine Gebühren…“. Ich sag mal: Besser so etwas versuchen als die 100.ste Neuauflage irgendeines Bergdramas mit Ärzten oder lahme Polizeiserien. Dennoch dürften sich viele einig sein, dass generell mal abgespeckt werden sollte – nicht programmtechnisch.
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4 months ago
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