Apple vs. EU: Features bleiben gesperrt

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EU-Regulierung ärgert US-Techkonzerne schon länger. Dazu findet Apples Marketingchef nun deutliche Worte. Auch weil in der EU ein neues Übersetzungsfeature fehlen wird.

22. September 2025, 16:00 Uhr

 Hat die EU Apple ganz besonders auf dem Kieker?
Hat die EU Apple ganz besonders auf dem Kieker? © [M] Alexander Hoepfner/​DIE ZEIT; verw. Bild: Peerapon Boonyakiat/​SOPA Images/​imago images

Kaum ein Unternehmen ist so gut darin wie Apple, die Dinge ein bisschen schöner auszudrücken, als sie sind. Als das Unternehmen die Leistung älterer iPhones drosselte, sprach es von "Batterieleistungsmanagement". Als es den Kopfhöreranschluss vom iPhone entfernte, sprach es von "Mut". Und bei politischen Themen heißt es meist aus Cupertino: Kein Kommentar. 

Umso bemerkenswerter ist es, welche Worte Apples Marketingchef Greg Joswiak wählte, als er kurz nach der Vorstellung der neuen iPhones Anfang September mit mehreren Medien, darunter auch der ZEIT, im Apple Park zusammenkam. Joswiak sprach über die Regulierung, die die Europäische Union dem Konzern auferlegt. Apple sagt: Durch diese Regulierung ist etwa die neue Live-Übersetzung für AirPods nicht in der EU verfügbar. Joswiak sagte: "Das pisst Kunden an. Das pisst uns an." 

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