
Apple startet Anfang März 2026 offenbar mit einem eher ungewöhnlichen Format ins neue Produktjahr. Statt einer großen Keynote steht vom 2. bis 4. März eine Reihe von Ankündigungen an, verteilt auf drei Tage. Am 4. März lädt Apple ausgewählte Pressevertreter zu einer „special Apple Experience“ in Locations in New York, London und Shanghai ein. Der Begriff „Experience“ statt „Event“ und das Fehlen eines angekündigten Livestreams zeigen recht klar, dass es dieses Mal keine klassische Bühnenshow geben dürfte, sondern eher eine Serie von Ankündigungen mit anschließendem Hands-on.
Inhaltlich soll an den drei Tagen einiges aufschlagen. Aus dem Umfeld von Apple heißt es laut Bloomberg-Bericht, dass mindestens fünf neue Produkte geplant sind, quer über Hardware, Software und Chips. Ziemlich sicher dabei: ein neues, günstigeres MacBook mit frischem Design. In den Einladungen tauchen Farbtöne auf, die genau zu diesem Modell passen sollen. Hands-on-Termine für Presse gibt es üblicherweise nur, wenn sich beim Gerät selbst etwas tut und nicht nur beim Chip im Inneren. In der aktuellen Pipeline scheint dieses Einsteiger-MacBook auch das einzige echte Neudesign zu sein, was die Aufmerksamkeit darauf lenkt.
Für das Frühjahr 2026 stehen daneben noch weitere Produkte an: iPhone 17e, ein iPad Air mit M4-Chip, ein Einstiegs-iPad mit A18, neue MacBook-Pro-Varianten und ein frisches MacBook Air. Das iPhone 17e gilt für Anfang März als heißer Kandidat, zumal das iPhone 16e schon Mitte Februar 2025 kam. MacBook Pro und MacBook Air würden zeitlich ebenfalls gut in das Fenster passen, die Pro-Modelle hängen im Zyklus bereits hinterher und das Frühjahr ist für MacBook-Air-Updates fast Standard. Die nächste iPad-Generation soll laut Zulieferern in der Fertigung fertig sein und könnte also jederzeit freigegeben werden.
Parallel dazu werden für die erste Jahreshälfte auch Updates für Mac Studio und Apple Studio Display erwartet. Das neue Studio Display soll nach aktuellen Infos schon auslieferungsbereit sein, der Mac Studio ist nicht weit dahinter. In den Apple Stores weltweit sind die Lagerbestände des aktuellen Studio Display auffällig niedrig, was bei Apple meist ein recht klares Signal für einen anstehenden Refresh ist. Ob Apple Monitor und Desktop trotzdem mit in die Drei-Tage-Runde nimmt oder auf einen späteren Zeitpunkt schiebt, ist offen. Rein vom Informationsgehalt könnte das Ganze sonst recht vollgestopft wirken.
Ein Blick in den Handel stützt die Gerüchtelage. Laut Mitarbeitern mehrerer Apple Stores trocknen die Bestände folgender Geräte aus: iPhone 16e, aktuelles iPad Air, die 13- und 15-Zoll-(33,02 cm und 38,1 cm)-MacBook-Air-Modelle mit M4, dazu die 14- und 16-Zoll-(35,56 cm und 40,64 cm)-MacBook-Pro-Varianten mit M4 Pro und M4 Max. Auch bei mehreren Apple-Watch-Armbändern wird es knapp, die Armbänder werden im Frühjahr ohnehin gern mit neuen Farben oder leichten Designänderungen aufgefrischt. Wenn einzelne Updates nicht direkt in der ersten Märzwoche auftauchen, dürfte es also nicht mehr lange dauern.
Unterm Strich sieht es nach einem recht vollen Start ins Apple-Jahr 2026 aus, nur eben verteilt über drei Tage statt in der üblichen großen Keynote. Für Technikfans heißt das: Anfang März besser ein bisschen Zeit im Kalender freihalten, die nächsten Mac- und iPad-Generationen könnten Schlag auf Schlag kommen.
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1 week ago
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