Apple: Nach dem MacBook Neo kommen wohl mehr Ultra-Produkte und neue iMacs

1 month ago 11

Apple hat mit dem MacBook Neo für ab 699 Euro einen interessanten neuen Weg eingeschlagen und wildert damit nun deutlich aggressiver im Bereich der günstigeren Laptops. Dass ein solches Gerät überhaupt möglich wurde, liegt laut Bloomberg an einer Kombination aus günstigeren Fertigungsmethoden für das Aluminiumgehäuse und der Nutzung des „Apple A18 Pro“-Chips, der ursprünglich im iPhone 16 zum Einsatz kam. Erst der Wechsel auf Apple Silicon und die Anpassung von macOS haben diesen Preispunkt erlaubt, mit Intel-Chips wäre das wohl kaum machbar gewesen. Der Preisabstand zum nächsthöheren MacBook Air ist durchaus gewaltig, was das Neo klar positioniert.

Das Neo scheint aber eher ein Ausreißer im Portfolio zu sein, denn der eigentliche Fokus liegt laut Bericht wohl auf dem Ausbau der High-End-Sparte, die man intern wohl schon in Richtung „Ultra“ schielt. Das Unternehmen plant offenbar, bewährte Produktkategorien weiter nach oben zu strecken. Ein heißer Kandidat ist hier das faltbare iPhone. Mit einem erwarteten Preis von rund 2.000 Dollar, einem riesigen Innendisplay und neuen Sensoren würde es die bisherige Preisstruktur sprengen. Ob es am Ende wirklich iPhone Ultra oder vielleicht iPhone Fold heißt, bleibt abzuwarten.

Auch im Audiobereich könnte sich etwas tun. Die nächste Generation der AirPods soll Kameras für visuelle Erfassung an Bord haben, um Siri mit Daten zu füttern. Preislich dürften sich diese Hörer dann noch über den aktuellen AirPods Pro einordnen, womit der Name AirPods Ultra naheliegend wäre. Ebenfalls in der Pipeline befindet sich wohl ein MacBook Pro mit einem Touch-OLED-Display. Da der Wechsel auf OLED schon beim iPad die Preise angezogen hat, ist davon auszugehen, dass diese neuen Laptops preislich über den derzeitigen M5-Pro- und Max-Modellen liegen werden. Apple scheint hier die Strategie zu verfolgen, das Portfolio sowohl nach unten als auch massiv nach oben zu erweitern, um wirklich jeden Preispunkt abzudecken.

Abseits der großen Strategie gibt es noch kleinere Neuigkeiten: Apple experimentiert wohl mit 3D-gedrucktem Aluminium und plant eine Auffrischung des iMacs, der neue Farben spendiert bekommen soll. Auch ein größeres faltbares iPad und leistungsstärkere iMacs mit größeren Displays sind weiterhin im Gespräch.

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