Während viele Tech-Unternehmen beim Thema künstliche Intelligenz eher vage bleiben, gewährt Apple nun interessante Einblicke in die Funktionsweise des Datenschutzes bei KI-Features. Der Konzern aus Cupertino setzt dabei auf differenzielle Privatsphäre und synthetische Daten.
Beispielweise gibt es einen Einblick in die Arbeitsweise von Genmoji. Apple sammelt hier bei Nutzern, die der Datenerhebung zugestimmt haben, Informationen zu häufig verwendeten Prompts, ohne dass einzelne Anfragen zurückverfolgt werden können. Das System funktioniert durch zufälliges Abfragen der Geräte, wobei diese anonym antworten. Erst wenn Hunderte Nutzer ähnliche Begriffe verwenden, werden diese für Apple sichtbar – einzelne unique Prompts bleiben verborgen.
Bei längeren Texten wie E-Mails kommt eine andere Methodik zum Einsatz. Apple generiert zunächst synthetische Nachrichten wie „Möchtest du morgen um 11:30 Uhr Tennis spielen?“ und erstellt davon sogenannte Embeddings. Diese Repräsentationen erfassen Aspekte wie Sprache, Thema und Länge. Die teilnehmenden Geräte vergleichen dann lokal ihre echten E-Mails mit diesen synthetischen Varianten und melden anonym zurück, welche Muster am ehesten übereinstimmen.
Wichtig dabei: Die tatsächlichen E-Mail-Inhalte verlassen nie das Gerät. Apple erhält lediglich aggregierte Statistiken darüber, welche synthetischen Muster häufig vorkommen. Diese Erkenntnisse fließen dann in die Verbesserung von Features wie der E-Mail-Zusammenfassung ein.
Die beschriebenen Techniken kommen bereits bei Genmoji zum Einsatz und sollen künftig auch bei Image Playground, Image Wand, Memories Creation und den Schreib-Tools von Apple Intelligence sowie in Visua-Intelligence-Anwendung finden. Für die E-Mail-Zusammenfassungen befindet sich das System derzeit in der Beta-Phase.
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8 months ago
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