Apple bohrt die Kinderschutzfunktionen auf

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Apple legt nach und bringt im Herbst mit den neuen Software-Updates für iPhone, iPad und Mac frische Werkzeuge für Eltern an den Start. Wer Kinder im Haus hat, weiß, dass die Kiste mit der Bildschirmzeit und den Inhalten oft ein Krampf ist. Apple möchte das Ganze nun intuitiver gestalten. Die Basis bildet weiterhin der Kinder-Account, der für Nutzer unter 13 Jahren verpflichtend ist und bis zum 18. Lebensjahr genutzt werden kann. Hier greifen dann direkt systemweite Filter für Websites und Medien.

Neu ist der geführte Start bei der Einrichtung. Eltern können festlegen, welche Apps von Anfang an auf dem Gerät landen sollen. Das reicht von einer minimalen Auswahl bis hin zu kuratierten Paketen. Wer mehr will, nutzt Ask to Buy für App-Käufe oder das neue Ask to Browse für den Safari-Browser. Wenn der Nachwuchs also auf eine neue Webseite will, landet die Anfrage direkt auf dem Gerät der Eltern. Auch bei der Kommunikation gibt es Zuwachs. Die bestehende Warnung vor nackten Tatsachen in Nachrichten und FaceTime wird erweitert. Künftig erkennt das System auch Gewalt oder verstörende Darstellungen und blockiert diese.

Beim Thema Zeitmanagement führt Apple die Time Allowances ein. Hier gibt es Empfehlungen von Experten, wie lange Kids in bestimmten Kategorien wie Spielen oder sozialen Medien abhängen sollten. Das lässt sich natürlich individuell anpassen. Der Zeitplan hilft zudem dabei, den Zugriff während der Schulzeit oder nachts einzuschränken. Das Design der Bildschirmzeit wurde ebenfalls angefasst und zeigt jetzt auf einen Blick die durchschnittliche Nutzung und die meistgenutzten Apps. Eltern können den Zugriff jederzeit per Fingertipp pausieren oder verlängern, falls die Hausaufgaben doch mal länger dauern.

Für die Apple Watch gibt es weiterhin die Option, die Uhr für Kinder ohne eigenes iPhone einzurichten. Damit bleibt man per Find My und Nachrichten in Kontakt, während der Schulzeit-Modus für Ruhe sorgt. Entwickler bekommen zudem neue Schnittstellen wie die SensitiveContentAnalysis oder das PermissionKit an die Hand, um ihre Apps direkt sicherer zu machen, ohne das Geburtsdatum des Kindes abzufragen. Die neuen Funktionen kommen mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 auf die Geräte.

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