
Google verpasst dem Android-System mal wieder ein Update in Sachen Sicherheit. Konkret geht es um den Diebstahlschutz, der nun noch etwas engmaschiger gestrickt wird, um Kriminellen das Leben schwerer zu machen. Die Neuerungen verteilen sich dabei auf kommende Versionen sowie Updates für bestehende Systeme.
Wer bereits mit Android 16 unterwegs ist, bekommt mehr Kontrolle über die Sperre nach fehlgeschlagener Authentifizierung. Nutzer können diese Funktion in den Einstellungen nun gezielt ein- oder ausschalten.
Zudem wurde der Identitätscheck aufgebohrt. Musste man bisher nur bei bestimmten Aktionen außerhalb vertrauenswürdiger Orte zwingend die Biometrie bemühen, greift dies nun systemweit bei allen Apps, die den Android Biometric Prompt nutzen. Das betrifft dann auch Banking-Apps oder den Google Passwort Manager.
Auch beim Raten der PIN greift das System nun härter durch und verlängert die Sperrzeiten. Ganz praktisch ist dabei eine kleine Anpassung: Gibt jemand mehrmals hintereinander denselben falschen Code ein, zählt das nicht mehr zum Limit.
Aber auch Nutzer älterer Versionen ab Android 10 gehen nicht leer aus. Die Funktion Remote Lock, mit der sich verlorene Geräte über den Browser sperren lassen, erhält eine optionale Sicherheitsabfrage. Das soll sicherstellen, dass auch wirklich der Eigentümer die Sperrung veranlasst.
Interessant ist noch ein Blick nach Brasilien, dort schaltet Google auf neuen Geräten den Diebstahlschutz standardmäßig scharf. Dazu gehört die KI-gestützte Erkennung, wenn einem das Handy aus der Hand gerissen wird, sowie die Fernsperre. Man darf gespannt sein, wann das hierzulande Standard wird.
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1 month ago
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