Android 16 QPR3: Smartphones als vollwertige Desktop-Alternative

3 days ago 3

Dass moderne Smartphones rechnerisch längst auf Augenhöhe mit vielen Laptops sind, ist kein Geheimnis. Was bisher fehlte, war eine sinnvolle Möglichkeit, diese Leistung auch an einem externen Monitor auszuspielen. Reines Android hat an großen Bildschirmen schlicht nicht funktioniert – zumindest nicht so, wie man sich das wünschen würde. In Android 16 QPR3 ändert Google das demnächst grundlegend.

Wer sein Smartphone oder Tablet künftig per Kabel an einen Monitor anschließt, wird nicht mehr von einer einfach hochskalierten oder gespiegelten Oberfläche begrüßt. Stattdessen öffnet sich eine vollwertige Desktop-Umgebung mit frei beweglichen Fenstern, die sich auch in der Größe anpassen lassen. In Kombination mit Maus und Tastatur entsteht so ein deutlich besseres Desktop-Erlebnis als man es bisher kannte.

Damit Apps auf großen Bildschirmen nicht nur irgendwie laufen, sondern auch vernünftig aussehen, liefert Google gleichzeitig neue Entwicklerwerkzeuge. Die sogenannten Window Size Classes erlauben es, App-Layouts gezielt für sehr große Bildschirme anzupassen. Jetpack Navigation 3 geht noch weiter: Verändert jemand die Fenstergröße einer App auf dem externen Monitor, wechselt die Anwendung dynamisch zwischen ein- und mehrspaltigen Ansichten – fließend, ohne Neustart oder Ruckeln.

Der Kern dieses Updates ist eine flexible Architektur. Android soll sich künftig an die jeweilige Hardware anpassen, egal ob man gerade auf einem Smartphone-Display unterwegs ist oder an einem großen Schreibtisch-Monitor arbeitet. Ob das in der Praxis wirklich funktioniert, hängt allerdings maßgeblich davon ab, wie schnell Entwickler die neuen Werkzeuge in ihre Apps einbauen. Das war bei ähnlichen Ansätzen in der Vergangenheit oft der Knackpunkt.

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