Unlängst hat eine russische Rakete den Sitz der ukrainischen Ministerpräsidentin beschädigt. Was wäre, wenn sie das Kanzleramt getroffen hätte?
Diese Vorstellung ist nicht aus der Luft gegriffen. Der Treffer in Kiew zeigt nämlich eine Entwicklung, die auch Europa bedrohen wird. Russland produziert immer mehr Drohnen und Raketen. Eine Analyse des „Monitor Luftkrieg Ukraine“ im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Vereins „Kyjiwer Gespräche“ zeigt, dass Russland seine Produktionskapazitäten für Drohnen, Raketen und Marschflugkörper dramatisch ausbaut. Allein bei der Drohnenfabrik in Jelabuga sind zuletzt wohl Wohnungen für 40.000 Arbeiter entstanden. Der Monitor schätzt, dass damit im Herbst 10.000 Drohnenangriffe pro Monat möglich werden. Der bisherige Rekord lag bei 6300.



