
PX
Amflow legt nach und bringt mit PX und PR zwei neue E-MTB-Serien an den Start, die klar in Richtung Full-Power, aber trotzdem noch halbwegs bikeparkfreundliches Gewicht zielen. Kleiner Reinholer: Amflow ist ein relativ junger, chinesischer Hersteller, in dem Drohnen-Hersteller DJI seine Hände mit drin hat. Nun zu den Rädern. Beide setzen auf das neue Avinox-Antriebssystem, beim PX steckt der M2S-Motor drin, beim PR je nach Modell der M2S oder der etwas schwächere M2.
Der M2S liefert bis zu 150 Nm Drehmoment und kurzfristig 1.500 W Spitzenleistung, der M2 kommt auf 125 Nm und bis zu 1.100 W. Die Motoren sollen leise laufen, Amflow spricht von bis zu 45 dBA, und arbeiten mit mehreren Sensoren und vier Fahrmodi plus einem Boost-Modus. Dieser Boost kitzelt für bis zu 60 Sekunden die maximale Leistung aus dem System, was vor allem an steilen Rampen helfen dürfte.
An Bord ist auch eine Geometrieverstellung. PX und PR lassen sich in bis zu 40 Varianten anpassen. Steuerrohrwinkel, Tretlagerhöhe und Kettenstrebenlänge können justiert werden, der Lenkwinkel startet bei 64,2 Grad beim PX und 64,5 Grad beim PR, kann aber flacher oder steiler eingestellt werden. Dazu kommt ein Flip-Chip, der erlaubt, von dem ab Werk verbauten Setup mit 29-Zoll vorne und 27,5-Zoll hinten auf 29-Zoll an beiden Achsen zu wechseln, ohne den Schwerpunkt zu verhauen.
Beim Gewicht ordnen sich die Räder im bekannten Light-Full-Power-Segment ein. Das Amflow PX liegt grob bei 20 kg, das PR um 22 kg. Die Carbonrahmen fallen mit 2,4 kg beim PX und 2,9 kg beim PR vergleichsweise leicht aus, optisch setzt Amflow auf eine recht aufgeräumte Formensprache, Kabelsalat gibt es nicht.

PR
Beim Akku geht Amflow zwei Wege. Das PX hat einen fest integrierten 700-Wh-Akku von Avinox mit einer angegebenen Energiedichte von 220 Wh/kg und bis zu 144 km Reichweite, die Zahl ist wie immer Laborwert und hängt stark vom Modus ab. Geladen wird über ein GaN-Ladegerät, das den Akku in rund 1 Stunde und 16 Minuten von 0 auf 80 Prozent bringen soll.
Das PR fährt eine andere Strategie und setzt auf den ersten herausnehmbaren 800-Wh-Akku im Avinox-System. Der wiegt etwa 4 kg, lässt sich zum Laden entnehmen und damit auch einfach tauschen. Die maximale Reichweite soll bei bis zu 158 km liegen. Zusätzlich gibt es eine 600-Wh-Option, ebenfalls entnehmbar, die außen am Rahmen als Zweitakku montiert werden kann, um die Tour zu verlängern.
Für Europa ist das Amflow PX Carbon schon verfügbar, sowohl über die Amflow-Website als auch über Händler. Das Amflow PR Carbon soll im Laufe des Jahres folgen. Preislich sortiert Amflow das PX Carbon bei 6.999 EUR UVP ein, das PX Carbon Pro liegt bei 9.999 EUR UVP. Das PR Carbon startet bei 4.499 EUR UVP, das PR Carbon Pro bei 5.899 EUR UVP. Mehr Infos gibt’s auf der Seite des Herstellers.
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1 week ago
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