In den Vereinigten Staaten schließt Amazon seine physischen Filialen der Supermärkte Fresh und Go. Offenbar ging das Konzept nicht so wirklich auf. Inzwischen hat das Unternehmen auch bestätigt, dass eine neue Entlassungswelle anrollt. Rund 16.000 Mitarbeiter werden ihren Hut nehmen müssen. Als Begründung nennt der Konzern umfassende organisatorische Veränderungen.
In den USA wolle man betroffene Mitarbeiter dahingehend unterstützen, dass sie 90 Tage erhalten, um innerhalb des Unternehmens neue Positionen zu finden. Wegfallen sollen die Arbeitsplätze in den unterschiedlichsten Bereichen. Es geht unter anderem um verkürzte Kommunikationsketten und reduzierten bürokratischen und verwalterischen Aufwand. Angestellte, die entweder keine Stelle im Unternehmen finden oder sich für den Abschied entscheiden, will man mit Abfindungen und weiteren Maßnahmen beim Neuanfang stützen.
Klingt so richtig kuschelig, dürfte Betroffene aber wohl wenig aufmuntern. Die letzten Entlassungen, bei denen im Oktober 2025 rund 14.000 Stellen entfielen, sind dabei noch gar nicht lange her. Das ist auch Amazon bewusst, weswegen der Konzern eine Entwarnung gibt. Man habe nicht vor, alle paar Monate tausende Arbeitsplätze abzubauen. Es sei aber notwendig, die eigene Effizienz immer wieder auf die Probe zu stellen.
Überraschend ist die aktuelle Ankündigung nicht: Von Anfang an hatte Amazon angegeben, rund 30.000 Stellen abbauen zu wollen. Auf diese Zahl kommt man mit der neuesten Ankündigung jetzt.
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1 month ago
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