Amazon baut KI direkt ins Shopping ein – mit Folgen für die Merch-Branche

2 months ago 19

Wer sich ein individuell bedrucktes T-Shirt oder eine personalisierte Trinkflasche bestellen wollte, musste bisher den Umweg über spezialisierte Anbieter wie Etsy und Co. gehen. Amazon mischt sich aber jetzt in dieses Geschäft ein – und zwar mit einer Funktion, die den gesamten Prozess direkt auf der eigenen Plattform abbildet.

Das Prinzip funktioniert über „Alexa for Shopping“ – wird also hierzulande noch nicht angeboten. Wer ein Motiv haben möchte, beschreibt seine Idee dann einfach in Textform, und die KI generiert daraus ein fertiges Design. Über Amazons Print-on-Demand-Dienst „Merch on Demand“ lässt sich dieses dann auf Produkte wie T-Shirts, Hoodies oder Trinkflaschen drucken.

Dabei gelten aber natürlich inhaltliche Grenzen. Amazon setzt seine bestehenden Richtlinien konsequent durch – wer hofft, sich per KI ein inoffizielles Shirt seines Lieblingsvereins zu generieren, wird von den internen Filtern schnell ausgebremst. Marken- und Urheberrechte sollen so entsprechend geschützt bleiben.

Interessant ist das Ganze sicherlich für den Markt der Print-on-Demand-Anbieter. Amazon vereint mit diesem Schritt alles unter einem Dach: Designerstellung, Produktion und Versand. Das ist ein echter Einschnitt für Plattformen, die bisher genau diese Kombination als ihr Alleinstellungsmerkmal verstanden haben.

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