AirPods mit Kamera: Erste Details zu Auflösung und Technik

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Noch mehr Informationen zu den bereits jetzt umstrittenen kommenden Kamera-AirPods: Im Code der Release-Candidate-Version von macOS 26.7, die Apple mittlerweile von den Servern genommen beziehungsweise gegen eine bereinigte RC2 ausgetauscht hat, sind weitere technische Details aufgefunden worden. Durch diese wird deutlicher, was Apple konkret anstrebt – wobei unklar ist, ob es genauso auch zur Umsetzung kommen wird, da Apple angeblich anstrebt, die Hardware erst im kommenden Jahr auf den Markt zu bringen.

Wie das Macrumors-Forenmitglied @mactracker berichtet, gibt es ein verstecktes Framework namens AccessorySensorManager, das die Sensor- beziehungsweise Kameradaten der neuen AirPods verarbeitet, sofern diese mit einem Mac in Verbindung stehen. Geplant sind offenbar zwei Kameras, also eine pro Stöpsel. Diese machen Einzelaufnahmen in RGB mit bis zu einem Megapixel, die Visual-Intelligence-Funktion bekommt also Aufnahmen aus zwei Winkeln. Ob auch Infrarot-Sensoren integriert sind, bleibt unklar; Code-Erwähnungen dazu fehlen offenbar.

Die Kamera kennt ansonsten Aufnahmemodi mit 320 × 320, 512 × 512, 640 × 640 und 1024 × 1024 Bildpunkten, wobei die Aufnahmegröße aus den Kameras offenbar bei jeweils 640 × 640 Bildpunkten endet, dann aber verarbeitet in 1024 × 1024 für Visual Intelligence vorliegt. Welche Auflösung die Kamerasensoren tatsächlich haben, lässt sich daraus nicht erschließen, sie könnte größer ausfallen. Die AirPods haben offenbar zwei „Capture“-Modi: Einen aktiven mit bis zu 640 × 640 Bildpunkten und einen passiven mit standardmäßig 320 mal 320 Bildpunkten.

Es werden stets Einzelaufnahmen angefertigt, keine Videos. Welche genauen Unterschiede es zwischen aktivem und passivem Modus gibt, ist unklar – denkbar wäre, dass Nutzer sowohl Einzelbilder („Was ist das für ein Gebäude?“) anfragen oder kontinuierliche Aufnahmen (etwa in einem Museum) abfragen könnten. Dabei erfasst das System Bilder in einer spezifischen Rate. @mactracker spekuliert, dass der passive Modus auch dazu dienen könnte, dem Nutzer kontinuierliche Angaben zur Umgebung zu liefern. Das wäre etwa als Barrierefreiheitsfunktion für Sehbehinderte denkbar, wie sie Apple bereits fürs iPhone in iOS 27 vorsieht.

Die AirPods mit Kamera sind darauf ausgelegt, dass der Kopf bewegt wird – die Kamera beziehungsweise die Bildverarbeitung gleicht Bewegungen aus, wobei auch die beiden Kameraperspektiven helfen. Teile der Verarbeitung sollen auf den Stöpseln direkt erfolgen. Schließlich plant Apple offenbar aktive Warn-LEDs auf/an den Stöpseln, sobald Bilder erfasst werden, damit die Umgebung dies mitbekommt. Wie gut sichtbar diese angesichts der geringen Größe der AirPods sein werden, bleibt abzuwarten.

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(bsc)

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